Im Martzschpark in Lützen: Hugo, das Rampenschwein.

kleines Wildschwein im Matzschpark in Lützen

„… unser Neuzugang: HUGO – ein ganz schönes „Rampenschwein“. Er wird auch euer Herz im Sturm erobern.“
So stand es auf der fb-Seite vom Martzschpark in Lützen. Als ich gefragt wurde, ob ich mit nach Lützen möchte, gab es kein Zögern. Ob der „Hugo Egon“ allerdings der heimliche Namensgeber war, ist unklar. Den Namenszusatz bekam er allerdings zu Recht. Er wohnt im Ziegengehege und die Bewohner dort sind manchmal mehr als zickig und bockig. Hugo macht das nichts aus. So klein er ist, er mischt die Zicken auf.
Der kleine Junge wollte gar nicht mehr weg vom Hugo.

Hugo, das kleine Wildschwein im Matzschpark in Lützen
Hugo, das kleine Wildschwein im Matzschpark in Lützen

Ich war lange nicht mehr im Martzschpark in Lützen gewesen. Fahrrad fahren geht gerade nicht und ich war auch in letzter Zeit öfter in meiner Stadt unterwegs. Die Gelegenheit, das Wildgehege zu besuchen, nahm ich gerne an. Gut so, denn ich war angenehm überrascht, was sich alles getan hat, wie sich der Park verändert hat, wie hier immer noch gewuselt und gewerkelt wird.

Hugo, das kleine Wildschwein im Matzschpark in Lützen
Pflegen und Hegen – das wird hier großgeschrieben im Martzschpark in Lützen

Den Spielplatz zu besuchen ist Pflicht. So beginnt der Besuch im Martschpark in Lützen und so endet er auch. Die Großen, die keine Lust mehr zum Klettern haben, können sich ja noch einwenig auf den Bänken erholen, die unter den Bäumen stehen. Bäume! Manch einer muss weichen, aber dafür wird wieder aufgeforstet. Unterschlüpfe für allerlei Kleintiere gibt es reichlich. Der kleine Junge, der mit war im Park, zählte erstmal auf, wer unter den Ästen und Zweigen wohnen könnte.

Spielplatz im Martzschpark in Lützen
Jetzt aber mal Tempo!

Ich finde es schön, wenn Kinder Kontakt zu Tieren haben und lernen können, sie zu respektieren. Da die Tiere Menschenkontakt gewöhnt sind, ist die Begegnung einfach nur schön.

Tiere besuchen im Martzschpark in Lützen
Hallo! Guten Tag.

Im Streichelzo kann man die Tiere anfassen und riechen, ihnen ganz nahe sein. Die Skudden hatten mir es besonders angetan. Aber auch die Tiere im Gehege zu beobachten, ist eine Freude. Die Rehe und Hirsche z.B. , die sonst immer viel zu scheu sind, um ihnen nahekommen zu können. Oder die Auerochsen, eine Rückzüchtunge, die man nicht mehr oft sieht. Kaninchen kann man streicheln und neben dem Gehege sind ganz Verschiedene ihrer Art zu sehen. Ach, ich kann gar nicht alles aufzählen, was im Tiergehege alles in liebevoller Kleinarbeit entstanden ist. Dort war ich schon mit meinen Kindern, als sie noch klein waren. Jetzt ist schon wieder die nächste Generation unterwegs.

großes Insektenhotel im Martzschpark in Lützen
Wer wohnt dadrin?

Den neuentstandene Barfußpfad, auf dem man laufen und mit den Fußsohlen verschiedene Untergründe fühlen kann, wollten wir nicht testen. Wenn der Sommer zurück ist, werden wir das nachholen. Es gab auch so noch jede Menge zu erkunden. Der kleine Junge möchte zu gerne wisen, wer da drinnen wohnt. Auf den Tafeln neben dem Insektenhotel kann man die Steckbriefe der Bewohner finden.

Schön war es bei den Schafen und Ziegen, den Rehen, den Auerochsen, im Streichelzo und auf dem Spielplatz. Viel Zeit kann im Martzschpark in Lützen verbringen, ohne dass es langweilig wird. Und wer noch eine zusätzliche Herausforderung braucht, kann den angrenzenden Kletterwald besuchen.

Der kleine Junge hat mich gerade gefragt, wann wir wieder dahin fahren.

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