Zurück vom Bauernhof. Hundemüde, aber zufrieden und glücklich.

Bauernhof: die Wasserkannen für die Schafe

Bauernhof: die Wasserkannen für die SchafeDie Gertje hatte mich angerufen und gefragt, ob ich mit zu einem Bauernhof bei Geithain will. Sie fährt Freunden helfen und würde mich mitnehmen.
Und wie ich wollte!

Seit einiger Zeit schon habe ich eine große Sehnsucht nach dem Lande, nach der Weite und den Wolken, die über die Felder ziehen. Ich weiß, dass ich in der Stadt besser aufgehoben bin. Ohne finanzielles Polster und ohne Auto ist es eben schwierig und wird immer schwieriger.

Na jedenfalls haben wir geholfen auf dem Bauernhof, haben Kräuter geerntet und Beeren abgenommen, Unkraut im Gemüsegarten gejätet, Koppel für die Schafe gebaut.
Ja, Schafe! Das hat mich am meisten gefreut. Es ist schön, in die Wolle zu fassen, sie zu riechen. Die Schafe auf dem Bauernhof sind an Menschen gewöhnt und so konnte ich auch dem amtierenden Schafbock die Ohren kraulen.

Die Inch kann es noch, das Melken, was ganz früher mal zu ihrer Ausbildung gehörte. Wir werden bestimmt wieder zum Helfen auf das Land und zu dem Bauernhof fahren. Dann darf ich es auch versuchen.

Nun bin ich hundemüde, aber richtig zufrieden und glücklich. Ich gönne mir noch ein Glas Milch, Schafmilch natürlich, und werde dann ins Bett plumsen.
Ach ja, ich habe nur Handybilder. Egal, denn ich glaube, den Bauernhof, die Tiere und die netten Menschen, die dort wohnen und arbeiten, werde ich eh nicht wieder vergessen.
Danke an euch alle. Und danke dir, Inch, dass du mich mitgenommen hast.

 

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