Ein Schaf melken. Ich ahne jetzt, wie das geht.

Ein Schaf melken ist richtig schwer, finde ich.
Ein Schaf melken ist richtig schwer, finde ich.
Meine Güte, stellt die sich an!

Ein Schaf melken wollte ich heute lernen, aber ich kann es nicht richtig. Naja, nach einem Versuch sollte ich vielleicht nicht ganz so streng sein mit mir.

Ich war heute wieder mit auf dem Bauernhof bei den Schafen von neulich. Und heute fragte mich die Gertje, ob ich es auch einmal ein Schaf melken will. Die Guten standen schon am Melkstand. Nun gibt es ja nervöse, zappelige Schafe und welche mit einer unglaublichen Arschruhe. Ich bekam Letzteres zugewiesen, Gertje zeigte mir, wie es geht, ja und dann habe ich es probiert. Wenn mir das Schaf nur etwas abgegeben hätte von seiner Ruhe.

Eigentlich ist es erstaunlich, auf was für dünnen Beinen sich die Schafe mit solch festem Tritt bewegen, dass sie auf den Deichen eingesetzt werden, um dort den Boden zu verdichten. Da stand ich nun, hinter dem Schaf. Die Beine sollte ich aber gar nicht begutachten.
Irgendwann wagte ich zuzufassen. Warm war das Euter und ganz zarte Haut umspannte es. Obwohl das Schaf mehr als geduldig war, hatte ich schlimme Angst, ihm weh zu tun. Gertje hat mich dann wieder erlöst. Immerhin, der Schuß Milch für den Kaffee war es allemal und wenn ich müsste, würde ich vielleicht auch beherzter sein.

Gut, ein Schaf zu melken war heute keine Meisterleistung von mir. Dafür habe ich den Schafen ihren Stall „gewienert“. Das gehört ja auch dringend dazu, zur Schafhaltung.

 

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