Der Pullover aus Gotlandwolle, fast fertig, kuschlig und schön „schafig“.

gestrickter Pullover aus GotlandwolleLiebe Familie Steinbach,

die Gotlandwolle ist (fast) verarbeitet. Jetzt geht es nur noch um Schönheitsarbeiten wie Halsausschnitt stricken, Ränder umhäkeln, Fäden verstechen. Und dann habe ich auch noch einen warmen Pullover aus Gotlandwolle zur Mütze, die schon fertig ist.
Ich zeige es aber trotzdem schon mal, was aus der Wolle geworden ist, die Sie mir von Kunos Mutti (oder war es die Tante?) geschickt hatten. Wissen Sie, was für eine Freude Sie mir gemacht haben? Es ist ja noch nicht fertig, aber nach der Anprobe hätte ich den Pullover am liebsten anbehalten.

Die Löcher sind kein Mottenfraß, die habe ich so gewollt. Ich ziehe eh‘ etwas darunter. Sollte ich allerdings mal wieder an einer Koppel hängenbleiben, dann designere ich eben noch ein Loch dazu.

Ein bissel stolz bin ich jetzt schon. Bis auf das Scheren habe ich die Wolle verarbeiten können vom Schaf zu einem fertigen Produkt. Waschen, kardieren, spinnen, stricken, das alles gehörte dazu. Eine gute Erfahrung ist das.
Beim Spinnen habe ich mich zu Beginn etwas schwer getan. Die Fasern sind nicht so lang wie bei den Milchschafen oder den Merinos und der feine Glanz der Wolle sorgte immer mal dafür, dass mir der Faden weg rutschte. Alle Mühe hat sich aber gelohnt, denn der Pullover aus Gotlandwolle ist weich, kuschlig und schön „schafig“.

Vielen lieben Dank an Sie und bitte streicheln sie mal die Schafe von mir. Sie haben eine feine Wolle gegeben. Ihnen wünsche ich beste Gesundheit und noch viel Freude mit ihren Tieren.

Herzliche Grüße aus der Großstadt,
Ihre Gudrun E.

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