Hängerchen im Wasserspiegel.

Hängerchen

Mein Sohn hat mich schon lange nicht mehr besucht. Berlin hat ihn offensichtlich angetackert. Bei einem seiner Besuche hatten wir diesen Wasserspiegel in einem Leipziger Einkaufszentrum entdeckt. Das Wasser purzelt ungleichmäßig, alles verschwimmt und es kann schon mal sein, dass man mit geschraubten Knick-Beinen da steht. Wir fanden das recht lustig. Heute, jetzt und gleich könnte ich den Sohn allerdings mal gebrauchen, um ein kleines, zähes  Hängerchen weg zu scheuchen.

Irgendwie bremst mich gerade etwas beim Schreiben im Blog. Mein Sohn hatte da immer eine feine Art, dagegen zu arbeiten. Als ich ihm heute von meiner Schreibunlust erzählte, sagte er: „Schreib doch von deinem Hängerchen.“

Nein, über gesundheitliche Querelen rede ich nicht. Über das, was im Staate Sachsen faul ist, möchte ich auch nichts sagen. Das machen andere schon genug. Nachrichten möchte ich nicht nachplappern.
Vielleicht ist bald alles nicht mehr so verschwommen und mich packt wieder die Bloglust. Damit ich nie, nie wieder über Hängerchen schreiben muss. Das ist nämlich gruslig.

Hängerchen

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