Mittendrin. Gute und schlechte Nachrichten.

gute und schlechte Nachrichten

Ich weiß immer nicht, welche ich zuerst benennen soll, denn es gibt immer gute und schlechte Nachrichten. Irgendwie hängt man ständig mittendrin, kann sich dem nicht entziehen, muss Wichtiges für sich selbst abwägen und ab und zu einfach auf nichts mehr hören. In Witzen liest sich das immer einfacher.

Wenn ich mich in den sozialen Netzwerken bewege, wird mir manchmal übel. Gewalt scheint salonfähig zu werden, zuerst mit Worten und dann mit Taten. Und das gegen jeden, dessen Meinung gerade mal nicht passt.
Nun, man kann sich zurückziehen, fb und andere meiden. Aber dann überlässt man das Feld. Das ist keine Lösung, genau so wenig wie Schweigen.

Die Präsidenten-Wahl in den USA beschäftigt unsere Familie sehr, einfach, weil Familienmitglieder in dem anderen Land leben. Mit Fingern zeigen muss man nicht, denn das was dort gerade passiert ist, kann auch bei uns möglich werden. Wenn man sich nicht um die Sorgen der Menschen kümmert, eher immer und ständig die Großkonzerne vertritt, dann wollen die Menschen irgendwann Veränderung. Egal welche. Leider ist das so und die Geschichte kennt genug Beispiele.
Es wird oft von „Abgehängten“ geredet und geschrieben. Mal abgesehen, dass ich das Wort für unmöglich halte, die Angst vor sozialen Abstieg, Krieg und unguten Klimaveränderungen ist inzwischen längst in der „Mittelschicht“ angekommen. Auch die Wahlen in den USA zeigen das. Es wurde wahr, was keiner für möglich hielt.

Die „Abgehängten“ – schön, wenn man nicht dazu gehört. Nicht wahr?

Ach Mensch, eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass heute mein Wollpaket angekommen ist. Feinste Shetlandwolle wartet darauf, von mir versponnen zu werden. Das ist nämlich meine gute Nachricht des Tages. Es sind eben immer gute und schlechte Nachrichten vorhanden. Über meine Wolle, darüber wie herrlich weich sie sich anfasst, über die ganz besonderen Schafe der Shetlands und über mein „Gespinst“ werde ich an einem anderen Tag schreiben. Heute würde das einwenig untergehen.

Comments are closed.