Jeden Tag eine Überraschung.

jeden Tag eine Überraschung

Es gibt mich noch und es geht mir gut. Ich habe nur zu tun, wie der Leipzscher Rat zur Messe. Ende Januar wollen wir meinen Webshop einrichten und da muss natürlich auch etwas drin sein. Ich habe so viele Dateien auf meinem Rechner, eigene Zeichnungen, Fotografien, Kräuterwissen, Comics u.v.a.m. Ich möchte nicht, dass das alles auf meiner Festplatte versauert und da kam mir eine Idee: Jeden Tag eine Überraschung.

Wie?
Aus all den geschaffenen Dingen entstehen Tageskarten. Wenn man die locht und auf einen Faden fädelt, dann kann man sie aufhängen und immer weiter blättern. Das gibt dann für jeden Tag eine Überraschung.

Wollt ihr mal sehen?

jeden Tag eine Überraschung.

Die kleinen Kärtchen zu gestalten, 365 Stück,  macht eine Heidenarbeit. Es macht aber auch ganz viel Spaß. Nach dem wollhandwerklichen Tätigkeiten im Dezember ist es für mich eine Freude, am Rechner zu arbeiten. Es stellte sich heraus, dass der Gute dringend mehr Arbeitsspeicher gebrauchen kann. Den habe ich heute gekauft. Im Klartext heißt das für mich: keinen Frisörbesuch in diesem Monat, keine Ausgaben für ein Aufrüschen jeglicher Art. Na und? Ich muss immer entscheiden, wofür ich mein weniges Geld ausgebe. Tätig sein zu können und auch noch Spaß dabei zu haben, das ist es mir Wert. Es sind gute Tage gerade.

Was gab es noch?
Die lästige Buchhalterei habe ich erstmal wieder fertig, Abschlüsse für das „Amt der Ämter“ (aller halben Jahre) und einen Jahresabschluss für das Finanzamt. Das ist das Unpoetischste an der Selbständigkeit, aber jetzt ist es ja geschafft, erst mal wieder.
Meine Buchhaltungskatze ist allerdings schrecklich motiviert, gell?

Buchhaltungskatze

 

Verdammt kalt ist es draußen. Irgendwie passt das zur letzten Rauhnacht.
Ich werde mir jetzt einen Tee kochen und noch ein bissel schreiben. Meine 1000 Worte werde ich heute nicht schaffen, aber Kleinvieh macht auch Mist.

Lasst es euch gut gehen und heizt ordentlich ein.

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