Eisläufer in der Sonne. Der Schönauer Park im Februar.

Esläufer auf dem Angelteich im Schönauer Park

Heute war ich in meinem Schönauer Park, habe die Sonne genossen und Eisläufer beobachtet. Eisläufer? Ja, wirklich.

Es ist nicht gerade leicht für mich, nach draußen zu gehen. Schon meine vier Treppen sind eine echte Herausforderung.
Die Sonne lockte aber so sehr, dass ich mich nichtsdestotrotz vorbereitete und los ging. Vorbereiten, das heißt beizeiten „Diclo“ nehmen und auf keinen Fall die Krücke vergessen. Himmel, was für eine Überwindung!
Langsam bin ich und muss mich an das derzeitig mögliche und nötige Tempo erst noch gewöhnen. Im Grunde genommen war ich immer ein „Durch-die Gegend-Stürzer“.

Wettergedanken

Über das Wetter meckert ja gerade niemand. Ich gebe aber zu, dass ich mir schon einige Gedanken mache. Wenn wir jetzt im Februar, in einem der kältesten Monate im Jahr, 15 Grad Celsius und mehr haben, was haben wir dann im Juli? Schon jetzt ist es wieder zu trocken hier. Unter dem Strich gab kaum Niederschläge, weder als Schnee noch als Regen. Ich habe gestern die mickrigen, monatlichen Mengen auf einer Wetterkarte gesehen.

Eisläufer
Der Angelteich ist noch zugefroren.

Inmitten des Parks gibt es einen Angelteich. Obgleich ich ziemlich schlich, kam ich dennoch dort an. Unterwegs sah ich Frühlingsboten, Schneeglöckchen und Winterlinge. Auch die Büsche und Bäume zeigen indes schon Knospen. Zu meinen beiden Ringeltauben hat sich eine dritte gesellt. Das kann ja noch heiter und spannend werden in diesem Frühjahr.
Überhaupt war das ein Gezwitscher im Park.

Auf ein Schwätzchen im Park

Manchmal, wenn ich mich unbeobachtet fühle, zwitschere ich mit. Aus den Baumwipfeln antwortet es. Leider weiß ich nicht, über was wir uns gerade unterhalten haben.
Mitten in die Unterhaltung hinein krächzte plötzlich ein Rebhuhn. Ich habe genau gehört, was es gesagt hat: „Halt die Klappe und dich da raus!“ 🙂

Am Teich waren noch Bänke frei. Auf eine setzte ich mich und blinzelte in die Sonne. Ab und zu kamen Spaziergänger vorbei. Ich glaube, die meisten hatten gute Laune. So viel freundliches Grüßen hat man nicht immer.

Der warme Tag täuschte allerdings nicht über die Kälte in der Nacht hinweg. Der Teich war nämlich noch zugefroren. Vom gegenüber liegenden Ufer watschelten Enten herüber zu mir, Eisläufer. Gut, dass ich diesmal die Kamera mit hatte. So konnte ich sie mir mitnehmen.

Aus den Enten werden Eisläufer.