Es ist wieder Licht am Horizont. (Und am Router.)

Licht am Horizont

An aus, an aus, an, aus, aus, aus … Tja und dann dauerte es drei Wochen, bis ich wieder Internet und Telefon hatte. Ich sehe wieder Licht am Horizont. Wie oft hatte ich das „Wir kümmern uns.“ in den letzten Tagen gehört. Es passierte allerdings einfach nichts, die linke Hand wusste nicht, was die rechte macht. Heute habe ich erstmal ein Briefchen geschrieben.
Aber nun ist es ja erstmal wieder vorbei.

Einiges war an meiner Netzstörung aber auch  positiv:

  • Ich bekam jede Menge Abstand zu bestimmten Dingen in den sogenannten sozialen Medien. Mich nervt am meisten die Art der Selbstdarstellungen. Dort werde ich nicht mehr so sehr aktiv sein. Einmischen, da wo es nötig ist, werde ich mich dennoch.
  • Mein Handy hat die Hufe hochgerissen. Irgendwann werde ich mir ein Neues zulegen. Ein Weilchen muss ich noch sparen. „Whats App“ werde ich dann nicht mehr nutzen. Signal ist mir wesentlich lieber, aus Gründen.
  • Gesät habe ich. Auf meinem Fensterbrett wachsen kleine Pflänzchen. Darüber schreibe ich bestimmt noch, denn ich hatte ein besonders schönes Ergebnis.
  • Mein gestrickter Pullunder ist fast fertig. Es ist der zweite Versuch. Den ersten habe ich wieder aufgedröselt. Mir hatte das Muster nicht gefallen.
  • Gelesen habe ich viel, darunter auch eine Geschichte von Karin Braun, die mich sehr ergriffen und beschäftigt hat.

Ich habe bestimmt einiges zu berichten in der nächsten Zeit. Froh bin ich schon, dass es wieder Licht am Horizont gibt, ich wieder Telefon habe. Bald werden Schafe geschoren und ich muss fragen, ob ich wieder Wolle bekommen kann. Spinnen, Knüpfen, Stricken und in diesem Jahr auch Weben möchte ich unbedingt. Langeweile wird nicht aufkommen.
Na dann will ich mal wieder!

meine Glasziege zeigt Licht am Horizont
Meine Glasziege. Mein Sohn hat sie mir aus Schweden mitgebracht.