Oh wie rappelt das in mein’m Butterfass. Ich habe jetzt eines!

ein Butterfass für mein Spinnstübchen

Wenn der DHL-Mann klingelt, dann klingelt er Sturm und mir fällt alles aus den Händen. Ein Paket brachte er und darin war ein Butterfass.

das Butterfass - ein wertvolles Geschenk Manchmal, wenn man ein neues Projekt starten will – wie ich mit dem Projekt Butterfass – dann plagen einen auch Zweifel:

  • Wird das überhaupt was? Schaffe ich das?
  •  Was, wenn der ganze Auswand umsonst ist?
  • Es reden doch so viele davon, dass sich das doch gar nicht lohnt.
  • Das sind doch keine sinnvollen Tätigkeiten! (Weil sie mich nicht ernähren können?)

Und dann passiert es, dass man sich davon anstecken lässt und ein Projekt vor sich her schiebt, sich darum drückt.

Die Beate Neufeld, mit der ich nun schon lange befreundet bin und die ich auch persönlich kennen und schätzen lernen durfte, hat mir heute ein Butterfass geschenkt. Rausreden, dass keines da ist funktioniert nun nicht mehr. Ich muss mein Butterprojekt starten.
Wenigstens einmal in meinem Leben möchte ich Butter machen, so richtig aus Rohmilch. Die Milch muss erst rahmen und daraus kann ich dann Butter schlagen. Buttermilch und Molke werde natürlich auch verarbeitet. Weggeworfen wird bei mir nichts. Die Rohmilch werde ich neben den Ställen am Milchautomat holen. Ich hatte mich ja schon auf dem Hoffest erkundigt, ob ich damit Butter machen kann. Ich kann! Die Milch ist unbehandelt und das schmeckt man.

Bevor ich das Butterfass in Betrieb nehme, muss ich es mit medizinischem Paraffin  behandeln und einen Tag stehen lassen. Mal sehen, ob ich in meiner Haus- und Hof-Apotheke so etwas bekommen kann. Ich brauche es nicht zur Hautglättung oder so und hoffe, dass sie mir das in Verruf Gekommene geben. Das Butterfass muss dann noch im Wasser quellen, so wie es meine Mutter mit ihren Holzwannen immer gemacht hat und dann kann das Projekt starten. Damit die Milch rahmen  kann, muss ich sie in ein hohes, aber schmales Gefäß gießen. Da bin ich noch am Überlegen, was ich nehmen kann.

Liebe Beate, ich danke dir sehr für dein Geschenk. Das Butterfass hat schon einen Ehrenplatz bekommen und den wird es auch behalten. Es passt hervorragend in mein Spinnstübchen. Ich freue mich sehr auf meinen Versuch. Und während ich hier schreibe, habe ich bestimmt rote Bäckchen bekommen vor Freude und Aufregung. Und ich glaube, schon dafür lohnt sich aller Aufwand.

Übrigens: Die Überschrift fiel mir ganz spontan ein, weil mich das Butterfass an ein Kinderlied erinnerte, welches ich mit den Kindern im Hort öfter gesungen habe. Eine gute und schöne Erinnerung gab es also noch obenauf. Vielen Dank.