Meine Penny als Landschaftspfleger. Schwarzarbeit?

meine Penny als Landschaftspfleger

Heute durfte sich meine Penny über den Weizen hermachen, den ich aus den Körnern im Schafpelz gezogen hatte. Ein Festessen! Ich überlege nun, ob ich die Penny als Landschaftspfleger verborgen kann.

Hast du was für mich?

Beim Wolle waschen hatte ich Weizenkörner im Schafspelz gefunden. Ich nehme jedenfalls stark an, dass es Weizen war. Im Töpfchen mit Erde wuchs alles prima. Ein feines Katzengras war das geworden. Das fand auch die Penny. Sofort machte sie sich darüber her. Ich musste sie nicht rufen oder locken,

hast du was für mich?
Hast du etwas für mich?

Der kleine Landschaftspfleger

Abgefressen hat sie alles sehr ordentlich. Es knackte richtig, so herzhaft biss sie in die Halme. Für Penny war das ein richtiges Leckerchen. Sie ließ erst ab, als alles gut bis fast auf die Topferde eingekürzt war. Also besser können es die Schafe auch nicht.

Der neue Landschaftspfleger bei der Arbeit
Der neue Landschaftspfleger bei der Arbeit

Ich habe so viel mit Wolle waschen zu tun, dass es in den Pausen eine Freude ist, die Katze zu beobachten. Sie ließ sich durch nichts stören. Ob ich sie doch man an den Nabu verborge als Landschaftspfleger. Oder wäre das Schwarzarbeit?
Ich glaube jedenfalls, die Halme aus dem ehemaligen Kraftfutter der Schafe haben meiner Penny geschmeckt.

es hat geschmeckt
Könnt ihr so was auch? 

Den größten Teil der Wolle habe ich inzwischen gewaschen. Es strengt mich ganz schön an, so lange am Waschbecken zu stehen. Aber dann freue ich mich, wenn die Wolle schön sauber in den Kisten liegt und auf die weitere Verarbeitung wartet. Manchmal fasse ich mit beiden Händen hinein, fühle die Wolle, rieche sie an und freue mich einfach sehr.

Was gab es noch in dieser Woche?

Nein, Weltbewegendes gab es nicht, aber für mich Wichtiges schon.
Ich war wieder zum Autorentreff des Literaturtreffs Grünau. Das neue Jahresheft ist fertig gedruckt und wurde vorgestellt. Da ist auch eine Geschichte von mir drin und darüber bin ich stolz. Ich wünsche mir, dass ich immer zu den Treffen gehen kann. Man braucht Aufgaben und soziale Kontakte. Ohne zu sein macht krank. Ich muss ein ganzes Stücke laufen, aber ich will das schaffen.
Bald beginnt der Grünauer Kultursommer. Ich freue mich auf meine Veranstaltung, die ich beitragen kann. Oh, das gibt wieder Aufregung und Lampenfieber im Vorfeld!

So, und jetzt schnappe ich mir meinen kleinen Landschaftspfleger und lege ihn mir auf das schmerzende Knie. Ich glaube, wir haben uns beide Nähe verdient.