Kein Grund zur Besorgnis. Tepco hat alles unter Kontrolle.

Physik hat mich immer mächtig interessiert. Damals. Und so hab ich auch immer schön aufgepasst und auch viel gelesen. Und da kommen plötzlich welche daher und erzählen Ammenmärchen.
Und wenn dann nicht mehr alle Journalisten zu Pressekonferenzen zugelassen werden, und manche nicht berichten dürfen, dann frag ich mich ernsthaft: Wer soll denn hier für dumm verkauft werden?

Das war die dritte Nachricht vom 24.05.2011, zu der ich etwas zeichnen musste, und die vorerst letzte. Es sei denn, es geht mir mal wieder etwas ganz gegen die Hutschnur.

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Gudruns gezeichneter Nachrichten-Ticker: Guten Morgen, Herr Kaiser!

Neues von der Hamburg-Mannheimer

Was las ich: Vertreter der Hamburg-Mannheimer haben nicht nur eine „Lustreise“ unternommen, die haben auch noch gekokst? Wie verkommen ist das denn?

Wenn ich mir so das Nachmittags-Fernsehprogramm mancher Sender ansehe, dann könnte man glauben, dass ein Großteil der Bevölkerung im Jogginganzug herumläuft, mit einem „Pennerglück“ in der Hand, und nur krumme Dinger dreht. Bis der Richter sie bekehrt.

Ich glaube, man sollte mal wieder über Werte in einer Gesellschaft diskutieren. Ernsthaft.

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Gudruns Nachrichten-Ticker: Ein PR-Gag der SPD.

PR-Gag der SPD

Da soll also „der Bürger“ einbezogen werden, bei der Urwahl des Kanzlerkandidaten der SPD. Das fällt den Genossen ein im Zuge sinkender Wählerstimmen.
Und mir fällt dazu ein: Wie wäre es denn, wenn ich gleich einen Zettel abgeben darf mit einer Person meiner Wahl, einer Person, die kompetent ist in Wirtschaftsfragen und die vor allem noch Mut und Visionen hat, wie es weitergehen könnte in der Zukunft, die global denkt und sich die Politik nicht diktieren läßt von Strom-, Finanz- und anderen Heinis …

Und ehe ich jetzt so richtig ins Spinnen gerate, gehe ich mal lieber wieder zeichnen.:D

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Ein Anruf und die Mama ist beruhigt. Oder doch eher nicht?

 

Oh, das sind die ganz brenzligen Situationen! Ich hab so was natürlich nie gemacht. Gar niemals nicht.

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Manchmal ist der Zeichenstift eben spitz. Ich kann nichts dafür.

 

Als Andreas Pinkwart noch FDP-Vice war, sagte er einmal: „Brüderle ist das schlechte Gewissen der Bundesregierung.“
Die ganze Zeit über frage ich mich: „Wieso?“

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Das Ideenkästchen

Manche Sachen finde ich so dusslig, oder auch lustig, dass ich sie zeichnen muss. Weil ich mir aber das nicht alles merken kann, habe ich immer einen Stift und einen Block mit. Die Skizzen und der Text kommen in eine Ideenkiste.
Dort liegt es eben und reift seine Zeit. 😀 Wie z.B. der Satz, den eine Frau der anderen lautstark im gepflegtesten Sächsisch vor meinem Haus zurief: „Na, wir wärn ja sehn, wann wir uns wieder sehn!“ Oder die beiden Damen im Bus, wo die eine zur anderen sagt: „Das kommt alles von die (!) Atome. Abgeschafft gehört so was!“

Ab und zu sehe ich meinen Fundus durch, bleibe an einem Zettel hängen und dann sprießen die Umsetzungsideen.

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Wie erziehe ich eine Kratzbürste.

So sieht dass aus, wenn die Tischbeine eingestrickt sind, mit allerbester selbstgesponnener Schafwolle. 😀
Zugegeben, es ist noch etwas verrutscht. Das ändere ich eben noch. Das läßt sich richten.

Irgendwie passt das zu mir, zu meinen Holzmöbeln, dem Rattan und dem Schaffell im Sessel.
Die Zeiten, in denen ich Samt und Seide nachgelaufen bin, sind vorbei. Und auch Modefarben interessieren mich nicht. Hauptsache es ist schön hell und urgemütlich.

Ich bin jetzt bloß gespannt, was sich meine Trullala von Katze einfallen läßt. Die Attacke gegen Holziges ist bestimmt noch nicht vorbei. Dann muss ich eben auch wieder nachrüsten! Ein Pfeifkonzert beim Kratzen an bestimmten Stellen wäre gut, denn das kann sie gar nicht leiden.

Theodor Körner, die Lützower Jäger und der Wunsch nach Freiheit

Das Lützowsche Freikorps war in den Befreiungskriegen 1819 – 1814 ein Freiwilligenverband. Napoleon nannte die Jäger wegen ihrer schwarzen Uniform „brigands noirs“. Das Schwarz der Uniformen kam vom Einfärben von Alltagskleidung, um ein Einheitsbild zu erreichen. Ergänzt wurden die schwarzen Uniformen mit roten Verstößen und goldenen Knöpfen. Ja, Schwarz-Rot-Gold! Daher kommt es also, und von einem unbändigen Drang nach Freiheit.

Scharnhorstfest GroßgörschenIm Biwak beim Scharnhorstfest in Großgörschen fand ich einen Mann, der erzählte mir von den Jägern.
Knapp zwei Monate nach der Schlacht bei Großgörschen, am 17. Juni 1813 bezogen die Lützower Jäger ihr Lager in der Nähe von Kitzen, etwas mehr als 10 km von Leipzig entfernt, gleich neben dem schon erwähnten Großgörschen. Es war ein Waffenstillstand vereinbart worden und die Lützower hätten sich auf neutralen Boden zurückziehen sollen. Der Angriff der feindlichen Kavallerie traf sie völlig unvorbereitet. Theodor Körner, neben Lützow wohl einer der bekanntesten Jäger, wurde durch einen Säbelhieb am Kopf getroffen. Schwer verletzt verbarg er sich in einem Wäldchen, etwa 1,5 km von Kitzen entfernt.

Die Bloggerin Ocean hatte mir letztens geschrieben: „Es wäre interessant, zu wissen, was die Soldaten so gedacht haben damals …“. Theodor Körner hat es aufgeschrieben in seinem Sonett „Abschied vom Leben“, als er mit dem Tode rang. Darin heißt es:

Die Wunde brennt – die bleichen Lippen beben –
ich fühl’s an meines Herzens matterm Schlage,
hier steh ich an den Marken meiner Tage –
Gott, wie du willst! Dir hab ich mich ergeben. –

Dort , wo man Körner schwer verletzt fand, hat man den Körner-Stein aufgestellt. Ich werde ihn suchen.

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