Die Geldkatze.

Ich bin wieder zu Hause, und ich denke, wir machen einen dicken Erledigthaken an die Geldkatze.

Wenn ich zu einer Veranstaltung bei Kindern eingeladen worden bin, zum Filzen und Spinnen, oder zum Geschichten erzählen, ziehe ich mir oft meine Mittelalterklamotte an und setze das Häubchen auf. Dazu gehört ein geflochtener Gürtel aus Schafwolle dieses Säckchen, in dem sich Goldstücke für die Kinder oder anders kleine Leckereien befinden.

Die Geldkatze ist einfach ein am Gürtel befestigter Beutel, in dem die Wertsachen aufbewahrt wurden. Das kannte man im Mittelalter schon, und ist auch heute manchmal noch ganz nützlich. Manche behaupten, dass damals die Geldkatze tatsächlich aus dem Balg einer Katze gefertigt wurde. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Begriff vom althochdeutschen „chazza“ abgeleitet wurde, was so viel heißt wie  Gefäß oder Beutel. Und diese Erklärung ist mir (und wahrscheinlich auch meiner Mitbewohnerin) viel lieber.

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Ein Rätsel? Ich suche einen mittelalterlichen Begriff.

Als ich gestern vom Einkaufen zurück kam, habe ich ganz schnell den ganzen Kram verstaut, alles andere weit von mir gelegt und mir erstmal am Fenster ein Käffchen gegönnt.
Und da fiel mir ein Rätsel ein. Ich suche einen mittelalterlichen Begriff. Schaut euch mal mein Bildchen an. Das sagt eigentlich alles.

Viel Spaß beim Raten!

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Mein kleines Experiment für einen guten Freund

Lieber Blogger „Revolve“,

dieser Beitrag ist (fast) ganz allein für dich.

Du hast mir einen Award zugedacht, und dafür möchte ich mich auch ganz herzlich bedanken. Ich bin froh, im Internet unterwegs zu sein, interessante Persönlichkeiten kennen zu lernen. Du bist eine davon. Ich bin kein guter Fotograf und meine Bildbearbeitungskünste halten sich auch in Grenzen. Ich habe mir viel Anregung geholt bei dir und mein kleiner Versuch auf der linken Seite ist für dich.

Ich wünsche mir, dass du auch weiter meine Seite besuchst, denn dein Urteil ist mir sehr wichtig. Nur mit einem Award kann ich nichts anfangen. Das war früher schon so. Sei mir bitte nicht böse.

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Mit der Hornzsche habe ich was angerichtet!

Ich hatte im Autoradio einen Bericht über ein sächsisches Wort des Jahres gehört und darüber geschrieben. Heute habe ich eben noch eine Zeichnung dazu gemacht. Wollt ihr es sehen?

Die Hornzsche

Die abgeknickte Westantenne habe ich nicht mehr geschafft. Die muss man sich einfach mal dazidenken.
Und: diese Hornzsche gibt (gab, denn es wurde saniert) es tatsächlich.

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Die Geschichte vom unlustigen Hahn geht weiter

Eine Bloggerin hatte mir in ihrem Kommentar zum unlustigen Hahn geschrieben, dass er vielleicht so ist, weil ihm die Hühner fehlen. „Stimmt“, dachte ich. Und so habe ich den Rechenknecht angeworfen und dem unlustigen Hahn ein Hühnchen geschenkt. Es scheint zu klappen. Er sieht gar nicht mehr so unlustig aus. Stimmt’s?


Solche Pärchenbildung bleibt allerdings meist nicht ohne Folgen. Und unser Hahn? Ach, seht selbst.

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Der unlustige Hahn. Unlustig?

Sagt die Bäuerin zum Bauern: „Der Hahn ist immer so unlustig. Du kannst ihn ruhig umbringen.“
Knurrt der Bauer: „Und? Ist er dann lustiger?“

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Zwei, drei, vier Walnüsse – ein Rezept

Was fällt mir als erstes ein, wenn ich die Nüsse sehe? Walnusslikör. „Nein“, dachte ich so bei mir. „Diesmal nichts mit Alkohol!“ Und da ich sehr gerne Blumenkohl esse, verrate ich eben mal mein liebstes Blumenkohlrezept.

Nährwerte:

345/1447 kcal/kJ
13 g Eiweiß
24 g Fett
19 g Kohlenhydrate

Zutaten:
30 g Butter
20 g Mehl
1/2 l Milch
Salz / Pfeffer
1 Bund Majoran
30 g gehackte Walnüsse
50 g gehackte Haselnüsse
2 Köpfe Blumenkohl

In die zerlassene Butter wird das Mehl eingerührt. Das Ganze wird mit der Milch aufgefüllt und unter Rühren aufgekocht. !5 Minuten wird die Soße bei schwacher Hitze gekocht. Es muss häufig gerührt werden, da sie leicht anbrennt. Das Sößchen wird mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Nun werden die Majoranblättchen abgezupft, fein gehackt und zusammen mit den gehackten Nüssen in die Soße gegeben.

Während die Soße zieht, werden die Blumenkohlröschen kurz in Salzwasser gelegt und danach ca. 10 Minuten bissfest (!) blanchiert.
Die fertigen Röschen werden auf Tellern angerichtet und mit der Soße übergossen.
Guten Appetit!

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Dorf-Plausch unter Männern

Dorfplausch unter Männern?Und was schwatzen die beiden?

„Neulich bin ich mit dem Trecker in eine Radarfalle gekommen!“
„Und? Hat es geblitzt?“
„Nee. Gescheppert!“

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Gogelmosch: Beamten-Mikado war gestern!

Foto: Jan Ebert

Da war einmal ein Angestellter der Post in den USA. Und weil der in seinem Büro Langeweile hatte, begann er sich mit seinem Büromaterial zu beschäftigen. Das bleibt ja auch nicht aus, wenn man sich fleißig mit seinen Büroarbeiten beschäftigt. Der Gute fabrizierte allerdings aus Schnippsgummis einen Ball. Einen kleinen zuerst, aber dann packte ihn der Ehrgeiz. Er wandte sich an die Gummihersteller und bat, ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen und Gummis zuzusenden. Der Ball ist in der Zwischenzeit so groß wie der Mann selber.

Mein Jan liest das und fängt plötzlich an, meine Haushaltsgummis zu verarbeiten.
Das eine sage ich Euch: Wenn ich mal Zoff mit Jan habe, veröffentliche ich seine Adresse und starte einen Aufruf. 😀 Read More

Die Rauhnächte sind vorbei

Die Zeit Ende Dezember war bei uns zu Hause immer eine besondere Zeit. Die Rauhnacht war angebrochen. Mein Vater erzählte mir als Kind immer, dass alles wahr wird, was man in den 12 Nächten vom 21. Dezember an träumt. Dass einen auch die bösen Geister nach altem Glauben heimsuchen können, sagte er nicht. Und damit ich immer nur schöne Träume hatte, war das Zu-Bett-geh-Zeremoniell in dieser  Zeit besonders ausgedehnt, und ich bekam jeden Abend eine wunderschöne Geschichte vorgelesen. Ich fand das alles toll, schlief in diesen Nächten besonders gut. Meinen Vater kann ich heute nicht mehr fragen, was oder an wen er geglaubt hat. Er hat mit mir nicht darüber gesprochen. Read More