Ein Sorgenstein kann Freude schenken und trösten.

Meine Tochter arbeitet mit Ton. Sie hat für zuei Menschen einen Sorgenstein geschaffen, zur Freude und als Trost.

Meine jüngste Tochter hatte mir unter anderem ein mit Textilfarbe selbst bemaltes Säckchen geschenkt. Darin befand sich ein Zettelchen, auf dem stand: „Ich bin ein Sorgenstein. Steck mich in Deine Tasche und spiel mit mir, wenn du nervös bist.“

Den Sorgenstein hat meine Tochter aus Ton gefertigt und bemalt. Er ist klein, flach und liegt gut in der Hand. Er stellt ein Schaf dar. Klar, was soll denn sonst bei mir einziehen? 
Ich staune jedesmal wieder, wie kreativ meine Tochter ist. Die beiden anderen Geschwister sind es auch und vielleicht liegt es daran, dass wir vieles ausprobiert haben, als sie noch klein waren. Ich freue mich, dass die Zeit immer gut angelegt war. Für alle Kinder auf dieser Welt wünsche ich mir, dass sie in Ruhe leben, lernen, spielen und sich beschäftigen dürfen.

Ein sorgenstein zieht bei mir ein, natürlich ein Schaf.

Nun trauert der Lieblingsmensch vom Gastkater immer noch ganz stark um seinen Findus. Das tut mir immer richtig weh, ihn so zu sehen. Ich habe meine Tochter gefragt, ob sie ihm auch einen Sorgenstein machen kann, diesmal allerdings eine Katze. Ja, klar, sie konnte. Und nun kommt in den nächsten Tagen mit der Post ein kleiner Findus. Ich denke, er kann viel Trost spenden.
Der zweite Sorgenstein ist noch viel schöner geworden.

Der Sorgenstein soll über den Verlust der Katze hinweg trösten.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Freude schenken oder trösten können.  

Das Wandern ist des Müllers Lust, das Wahandern!

wandern mit der kleinen Schwester
besser geht das Zeichnen gerade nicht

Am Ende eines Schuljahres war alles etwas anders, ungezwungener. Und es gab die Wandertage. Zuerst ging mein Sohn mit seiner Klasse wandern, zwei Tage später meine Tochter.

Die jüngste Tochter besuchte noch den Kindergarten. Wandertage gab es da nicht.
Die Kleine fing plötzlich bitterlich an zu weinen. Hilflos standen ihre Geschwister und der Freund meines Sohnes neben ihr. „Ich will auch wandern.“, schluchzte sie.
Ich weiß nicht mehr, wer es war, aber eines der Kinder hatte eine Idee und flugs zogen sich alle ins Kinderzimmer zurück.

„Mutti, wenn keiner mit der Silke wandert, machen wir das. Sie soll auch einen Wandertag bekommen.“

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