Auf dem Weg zum Knotengarn. Eine wirkliche Spinnradgeschichte.

Auf dem Weg zum Knotengarn - eine Spinnradgeschichte

Manchmal ist es gut, stur zu sein. Ich habe mein Knotengarn noch nicht so, wie ich es mir vorstelle, aber ich bin auf einem guten Weg.
„Du bist stur wie ein Ochse“, sagte meine Mutter manchmal zu mir. Wie stur Ochsen sein können, sah ich, als mal einer von seiner Wiese ausgebüchst war und mehrere Männer nötig waren, um ihn wieder dahin zu befördern. (Ja, es war wirklich ein Ochse.) Ob meine eigene Sturheit so ausgeprägt ist, weiß ich nicht. Von Nutzen ist sie schon manchmal.

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Ein schief gegangenes Wollprojekt und der Anreiz, es nochmal zu machen.

Das Wollprojekt hatte ich gut geplant. Ich könnte jetzt Vorträge halten, wie man das Garn herstellt. Aber, mir ist es erstmal total schief gegangen.

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Die Zeit für Wintervorräte. Marmelade aus Aprikosen.

Zeit für Wintervorräte

Still ist es bei mir. Ich nutze die Zeit, um wieder Pläne zu machen, Wintervorräte anzulegen und auch um neue Garne zu spinnen. Ruhe brauche ich ungeachtet dessen gerade sehr.

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Von unguten Gefühlen, Hilfe und einem ganz dicken Trostpflaster.

Rosmarin gehörte zu einem ganz großem Trostpflaster

Manchmal fühlt man sich elend, nackt und hilflos. Ein Scheißgefühl! Und dann kommt ein ganz großes Trostpflaster.

Die amtliche Untersuchung habe ich hinter mich gebracht. Nein, gut fühlen soll man sich da gar nicht. Genau das hat Methode. Ich habe es überstanden, Tränen konnte ich nicht zurückhalten und belastende, ungute Gefühle auch nicht. Heute habe ich ein Gedächtnisprotokoll geschrieben und auch meine  Freundin, die mit war, kann einiges dazu sagen. Ich habe nicht die Absicht, mich klein und hilflos in eine Ecke treiben zu lassen. Das soll aber hier dazu reichen.

Es war wirklich gut, dass sich meine Freundin den ganzen Nachmittag Zeit für mich genommen hat. So konnte ich mich wieder etwas beruhigen. Zu Hause hatte dann eine Nachbarin ein Päckchen für mich angenommen vom Töchterchen, meinem Nordlicht. Sie war in einem Hofladen und hatte vieles gesehen, was mir gefallen könnte. Ich habe ein feines Frühstücksbrett aus dem Dithmarschen, eine schöne Holzarbeit, Schafmilchseife, Schafsköttel (Lakritz), Schaflesezeichen und -beutel und einem ganz lieben Brief. Jetzt kamen mir wieder die Tränen an diesem Tag. Diesmal aber aus Ergriffen- und Dankbarkeit.

Das ist Rosmarin aus Töchterchens Garten. Ich bin bekennender Rosmarinliebhaber. Meine Tochter weiß das und versorgt mich immer gut mit Rosmarin. Der Strauch scheint auch zu wissen, wie sehr er gebraucht wird, denn er wächst in jedem Jahr ein bisschen größer.
Ich habe mich sehr gefreut und den Rosmarin gleich „gemörsert“. Nun ist mein Gewürzgläschen wieder gut gefüllt. Vorerst. Das alles ist eigentlich weit mehr als nur ein Trostpflaster.

Ich freue mich sehr, dass ich meine Kinder habe und Freunde. Ihr Lieben, ohne euch würde ich so vieles nicht durchstehen. Eines braucht man nämlich immer – das Gefühl nicht alleine kämpfen zu müssen, gebraucht zu werden und geachtet zu sein. Ihr gebt mir dieses Gefühl jedesmal wieder zurück, wenn es verloren zu gehen droht.
Dafür möchte ich euch Danke sagen.

Mit dem Spinnstübchen nach draußen und am Abend „Klassik Open“.

Blumen gab es heute im Spinnstübchen.

Es ist nicht mehr so heiß. Heute regnet es sogar. Mein Spinnstübchen kann ich nach draußen verlegen, auf den Balkon. Dort ist es jetzt besonders schön, denn vieles blüht und die Vögel zwitschern richtig laut. Ein richtiges Theater ist das in meinem Innenhof. Manchmal verirrt sich eine Meise auf meinen Balkon, denn dort trocknet Brot für den Hasen, der vor dem Haus wohnt und mir ein bisschen dünn vorkommt.

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„Perlengarn“ – meine Anleitung. Perlen einarbeiten und gute Wolle spinnen.

"Perlengarn" - meine Anleitung. Perlen einarbeiten und gute Wolle spinnen.

Mein Perlengarn ist fertig gesponnen und auch schon mal zur Probe gestrickt. Weil es gut geworden ist, habe ich meine Anleitung unter dem Titel „Perlengarn – meine Anleitung“ aufgeschrieben. Vielleicht will es ja mal jemand nacharbeiten und bekommt so einen kleine Anregung. Letztendlich muss man probieren und wieder probieren, bis man die Variante Garn hat, die den eigenen Vorstellungen entspricht. Read More

Perlengarn mit Minibares Häkelnadel. Und ansonsten Stille.

Mit Minibares Häkelnadel will ich Perlengarn machen.

Es ist immer noch abartig heiß draußen. Und drinnen in meiner Wohnung auch. Regen wird es bei uns keinen geben und ich konnte mich heute gerade noch aufraffen, um ans Spinnrad zu schleichen. Perlengarn will ich machen.

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Stadtgrün. Für besseres Klima in der Großstadt und Geborgenheit zu Hause.

Fassadengrün für besseres Klima in der Stadt

Es ist heiß. Nein, ich jammere jetzt nicht. Wozu auch? Ich schätze, dass unser Klima sich drastisch verändert und dass das die Quittung ist für unser maßloses Verhalten, der Natur immer mehr zu entnehmen als zurück zu geben oder zu erhalten. Nachher werde ich den Vögeln wieder Wasser runter bringen. Das ist wahrscheinlich alles, was ich tun kann.

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Ich habe einen Schatten und manchmal zeugt genau der von Lebendigkeit.

Licht und Schatten

Immer streben wir zum Licht. Alles muss hell sein und strahlend, wir selber natürlich auch. Und ich? Ich habe einen Schatten?

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Schulpforta in Bad Kösen – unterwegs in Sachsen-Anhalt.

ehemalige Schüler in Schulpforta

Meine Freundin ist ein Schatz.  Sie hat mich überredet, mit ihr nach Bad Kösen in Sachsen-Anhalt zu fahren, um Schulpforta zu besuchen. Ich war schon einmal dort, aber da es mir sehr gefallen hatte beschloss ich, meinen Freundin zu begleiten. Ich musste auch dringend mal raus und etwas unternehmen. Read More