Der Saboteur in meinem Spinnstübchen. Neue Wolle schon mal anspinnen.

Zu tun habe ich wie in der Heuernte - Anspinnen musste aber mal sein

Jawohl, ich habe einen Saboteur im Spinnstübchen. Auf meinem Balkon steht immer noch ungewaschene Rohwolle von den Leineschafen. Zupfen und waschen ist jetzt meine Hauptbeschäftigung. Und das mache ich sehr gründlich. Und zwischen allem  hockt manchmal meine Mitbewohnerin und bremst.

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Zum Tag der Bienen: Köpfchen in die Blüte, Ärschel in die Höh‘.

zum Tag der Biene - gutes Flugwetter

Heute ist Tag der Bienen. Da passt ja mein Bienenbild vom Wochenende. Eines der ersten Kinderliedchen, welches die Kleinen lernen ist „Alle meine Entchen“. Ich habe das mal auf meinen Bienen im Garten bezogen. „Köpfchen in die Blüte, Ärschel in die Höh'“. Und dann hatte ich einen hartnäckigen Ohrwurm.

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Neue Wolle von den Leineschafen und Gudrun im Glück.

neue Wolle von den Leineschafen

Auf den Tag habe ich mich die ganze Woche gefreut. Mit meiner Freundin war ich heute beim Nabu im Naturschutzgebiet Kulkwitzer Lachen. Ich durfte mir Wolle von den Leineschafen aus der diesjährigen Schur holen.

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Ein wunderbares Buchgeschenk mit Märchen aus dem Land der Trolle.

Gegen das Grau: Leckermäulchen in den akazien und ein wunderbares Buchgeschenk

Es regnet und es ist trübe und grau draußen. Wie gesagt, ich rege mich nie wieder über Regen auf. Gegen das Grau und damit es sich nicht bis ins Herz schleicht, kann ich indes genügend degegen halten. Zum einen beobachte ich die Ringeltauben in den Akazien und zum anderen habe ich gestern ein ganz wunderbares Buchgeschenk bekommen.

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Und vor meinem Balkon tummeln sich Leckermäuler.

Im Innenhof gibt es Leckermäuler

In meinem Innenhof blüht die Kastanie und auch den Akazien hat die Kälte offenbar nichts ausgemacht. Wie das duftet! Ich mag das sehr. An den Blüten machen sich Leckermäuler zu schaffen. Jedes Jahr genießen sie das Festessen. Read More

Oh wie rappelt das in mein’m Butterfass. Ich habe jetzt eines!

ein Butterfass für mein Spinnstübchen

Wenn der DHL-Mann klingelt, dann klingelt er Sturm und mir fällt alles aus den Händen. Ein Paket brachte er und darin war ein Butterfass.

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Ein Stück Blühwiese zum Muttertag. Mein Wort zum Tage.

Ein Stück Blühwiese zum Muttertag

Alle Jahre wieder geistert durch die sozialen Medien ein Für und Wider zum „Muttertag“. Ich kann das nicht so ganz verstehen. Natürlich reicht es nicht, an einem Tag Frauenrechte zu betonen. 365 Tage im Jahr sind da gut geeignet. Über Commerz muss auch keiner oder keine schimpfen. Den muss keiner mitmachen. Und ganz ehrlich, was ist so schlimm daran, wenn Kinder an ihre Mütter denken. Es tut Ehepartnern gut, wenn sie sich jeden Tag ihre Liebe gestehen und trotzdem ist der Hochzeitstag doch noch etwas Besonderes.

Manchmal lese ich auch viel, was doch alles mal geändert werden soll, statt „Muttertagsgedöns“ zu veranstalten. Ja, dann lasst es uns ändern. Es macht niemand anderes für uns.
Ich habe mich früher immer um Frauentagsfeiern gedrückt und den Muttertag kannte ich nur, weil mein Mann seiner Mutter an dem Tag einen Blumenstrauß geschhickt hat. Was sollte er auch anders machen? Er wohnte in der DDR. seine Mutter in der BRD. Blumen schicken durfte man und ich fand es gut, dass er es tat.

Mir war es nie Recht, dass man mir an einem Tag im Jahr die Hand schüttelte, nur weil ich als Frau geboren worden war. Auch habe ich mich nie über mein Muttersein definiert. Meine Kinder wollte ich haben und doch wollte ich nicht jahrelang zu Hause bleiben. Ich habe sie begleitet wie sie laufen lernten und später lesen und schreiben, zur Jugendweihe gingen, Abitur machten, ihren Berufsweg fanden und auch selber Familien gründeten. Das habe ich alles sehr genossen. Ich glaube, ich war eine ganz gute Mutter, aber ich achte auch alle anderen Frauen, die aus irgendwelchen Gründen das nicht sein können oder wollen.

Trotzdem sah ich mich selber immer als ein aktiver Teil der Gesellschaft. Ich war Teil eines Kollektives (so hieß das damals), hatte meine Aufgaben und auch Anerkennung. Ich brauchte das sehr und hab um so mehr gelitten, als ich es nicht mehr vorfand. Backen, Kochen, Wäsche waschen, Haushalt erledigen, das musste auch gemacht werden. Ja. Aber es war mir nie einer besonderen Erwähnung wert. Bis heute ist das so geblieben, auch wenn sich mein gesellschaftliches Umfeld sehr geändert hat und auch die Bedingungen unter denen ich lebe.

Meine jüngste Tochter hat mir heute eine Blühwiesen-Patenschaft geschenkt.
Gestern war ich bei der Agrargenossenschaft Kitzen zum Hoffest. Ich schrieb darüber. Die Agrargenossenschaft verwandelt einen Teil ihrer Nutzfläche in eine Blühwiese, d.h. es wird geackert, gesät, gepflegt. Wenn es dort blüht,  tut das den Bienen gut, der Großstadt auch. Ich freue mich sehr über diesen, ganz besonderen Blumengruß meiner Tochter, der Ex-Leipzigerin, die ganz bestimmt mit ihrem Herzen noch ein bisschen hier ist.

Blumensträuße mag ich nicht, auch wenn sie noch so schön sind und ich die Blumenbindekunst der Gärtnerinnen sehr bewundere. Ich bin da vielleicht komisch, aber ich mag den Blumen nicht beim Sterben zusehen. Auch deshalb finde ich den Blumengruß meiner Tochter gut und freue mich darüber. Nicht nur ich kenne meine Kinder, sie kennen mich auch recht gut. Das ist eben das Besondere.

Im Sommer werde ich zur Blumenwiese fahren und Fotos machen. Ich freue mich schon darauf. Meine Freundin hat mir versprochen, dass wir immer einen Abstecher zur Wiese machen, wenn wir nach Wyhra fahren oder wenn wir die Wolle der Leineschafe holen. Dann berichte ich, was aus meinen Blumen zum Muttertag geworden ist.

 

Pitschnass auf dem Hoffest der Agrargenossenschaft Kitzen

heute kein blauer Himmel zum Hoffest der Agrargenossenschaft Kitzen

Blauen Himmel und Zuckerwattewolken gab es heute auf dem Hoffest der Agrargenossenschaft Kitzen nicht. Im Gegenteil: es schüttete wie aus Kannen. Ein Freund holte mich mit dem Auto ab. Der Besuch auf dem Hof war lange geplant. Also: Schafwollmütze auf, Regenjacke an und los. Mein Mützchen war am Ende außen ordentlich nass. Darunter blieb alles fein trocken.
„Wir sind Landwirte, wir brauchen den Regen“, sagte ein Mitarbeiter. Recht hat er.

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Eine Mutmachgeschichte. 62.269 Wörter habe ich schon geschrieben.

Der Pappelwald in meiner Mutmachgeschichte

Gestern habe ich mal die Wörter gezählt, die ich für meine ganz persönliche Mutmachgeschichte schon geschrieben habe. 62.269 Wörter waren es, mit Leerzeichen. Ich schätze, dass es die Hälfte von dem ist, was in mein Buch soll.

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Balkonidylle. Die meisten selbstgezogenen Sämlinge müssen raus.

Balkonidylle

Balkonidylle? Meinen Balkon wollte ich eigentlich gar nicht mehr bepflanzen. Kehren, putzen, fertig. Eine liebe Freundin und ehemalige Kollegin meinte aber, dass man unbedingt einen Ort haben muss, an dem man sich so richtig wohl fühlt. Sie hatte Recht. Jetzt, wo ich gerade nicht so viel draußen unterwegs bin, ist dieser Ort um so wichtiger für mich geworden.

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