Gutes aus Wolle und anderes – Beschäftigung zu Hause.

Gut, dass Frau Momo mich erinnert hat an einen Sendebeitrag im NDR: Vom Schaf zum Pulli. Dieser Beitrag hat mir wieder einmal bestätigt, dass es richtig ist, was ich tue.

Wolle habe ich noch, also kann ich auch noch werkeln.
Ach, nö, Langeweile kenne ich nicht. Auch fällt mir die Decke noch nicht auf den Kopf. Mir fehlen meine Veranstaltungen und meine Kontakte, aber was nicht ist, ist eben nicht. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Die oben genannte Sendung im NDR bestätigte mir mal wieder, dass es richtig ist, was ich mache, weil ich Wolle für den genialsten Rohstoff halte.

„Gutes aus Wolle und anderes – Beschäftigung zu Hause.“ weiterlesen

Fahrrad in meinem Zimmer, aber kein Pferd auf dem Flur.

Bei irgendeinem Discounter gibt es Samstagskracher, bei mir einen Freitagslacher. Manchmal sticht mich offensichtlich der Hafer und ich sollte das viel öfter zulassen.

Bei uns wird das Treppenhaus gemalert. Und auch der Rollstuhl-Raum mit ebenerdigem Ausgang nach draußen, den ich mir mit meinem Nachbarn teile.
Wir mussten allen „Krempel“, auch das Fahrrad, aus dem Raum wegräumen und das ist gar nicht so einfach, denn der winzige Keller kommt schnell an seine Grenzen.

„Fahrrad in meinem Zimmer, aber kein Pferd auf dem Flur.“ weiterlesen

Aus der Umzugskiste: In der Pause wird gezwirnt.

Dinge aussortieren, andere in Kisten packen, fluchen, dass der Rheumaschub jetzt gerade gar nicht passt – da braucht man ab und an eine Pause. Und die tut mir gut, wenn ich mich mit Wolle beschäftigen kann.

Immer mehr Zeuchs wandert in die Umzugskiste.
Meine Freundin hat heute allerdings zwei große Kisten Bücher bei mir abgeholt. Manches brauche ich einfach nicht mehr, denn es ist noch aus meinem Leben als Lehrer. Ich werde das nie wieder unterrichten und die betreffenden Computerprogramme nutze ich nur noch privat. Also, weg mit Büchern und allerlei Papier.

„Aus der Umzugskiste: In der Pause wird gezwirnt.“ weiterlesen

Frühling mitten im Januar. Mir fehlt Kälte, Schnee und die Winterruhe.

Frühling mitten im Januar gefällt mir nicht so Recht. Ja, ich mag die Sonne, die Wärme, das Vogelgezwitscher, das Erwachen der Natur. Ich habe aber das starke Empfinden, dass sie gar nicht Schlafen gegangen war.

Irgendwie ist es draußen wie im Frühling. Frühling mitten im Januar. In der Schule habe ich mal gelernt, dass der Januar und der Februar, die mit Abstand kältesten Monate sind. Getröstet hat mich immer, dass die Bäume, Sträucher und sonstige Pflanzen diese Winterruhe brauchen. Es scheint einiges durcheinander geraten zu sein. Und das macht mir Sorge.

„Frühling mitten im Januar. Mir fehlt Kälte, Schnee und die Winterruhe.“ weiterlesen

Kleiner Wirtel – große Übersetzung für feine Garne.

Ein kleiner, zusätzlicher Wirtel gehört zum neuen Spinnrad. Zum ersten mal habe ich den benutzt für feines Garn. Langsam fange ich an, das Spinnrad auszutesten.

Ein kleiner zusätzlicher Wirtel gehört zum Lieferumfang für mein „Minstrel“. Das ist mein neues Spinnrad. Der Wirtel sorgt für eine große Übersetzung, die man zum Spinnen von feinen Garnen braucht. Je feiner das Garn sein soll, desto mehr Drall muss es haben, damit es nicht auseinander fällt. Der kleine Wirtel sorgt für ordentlich „Bums“ beim Spinnen. Man kann sein gewohntes Tritt-Tempo beibehalten und erhält doch ein völlig anderes Garn.

„Kleiner Wirtel – große Übersetzung für feine Garne.“ weiterlesen