Gartenimpressionen

Im Garten war ich wieder. Eine Zeit lang habe ich ihn gemieden, weil ich dort nicht viel machen kann, mir unnĂŒtz vorkam. In der Zwischenzeit habe ich gelernt, mir etwas mit zu nehmen, womit ish mich beschĂ€ftigen kann. Und siehe da; so geht es! Heute habe ich Gartenimpressionen von unserem Gartenteich mitgebracht.

Die beste Kamera habe ich nicht. Ich glaube, die brauche ich auch nicht. Ich kann damit leben, Dinge zu sehen, Stimmungen einzufangen, das fest zu halten, was mich erfreut.

Der Wasserlauf im Garten plĂ€tscherte, die Vögel zwitscherten um die Wette, es roch nach Blumen und Liguster. Ich habe gerne da gesessen und die WĂ€rme der Sonne genossen. Das alles regte mich an, besonders tiefe AtemzĂŒge zu machen.

Viel los war am Teich. Insekten holten Wasser, um ihre Brut zu kĂŒhlen. StĂ€ndig waren sie auf Achse. Die Libellen verschiedenster Art legten ihre Larven ab, Vögel kamen zum Baden. Ich weiß gar nicht, was ich am Anfang gegen den Teich hatte. Er ist ein kleines Paradies geworden, aus denen ich jetzt mal meine Gartenimpressionen zeige und der vielem Kleingetier das Leben erleichtert..

Ich wĂŒnsche uns allen, nie zu verlernen, die kleinen Dinge zu sehen, die schön sind und Kraft geben können. Und vielleicht schaffen wir es doch noch, die großen Dinge anzugehen, gemeinsam.

Gartenarbeit

Zum ersten Mal in diesem Jahr war ich an einem Lieblingsort, dem Garten. Und weil ich schon mal da war, musste ich auch ein bisschen Gartenarbeit machen, allerdings im Sitzen mit der Hacke mit kĂŒrzerem Stiel. Ja, ich habe immer schmerzen, aber eine Entscheidung, mich einerseits trotzdem zu bewegen oder andererseits einfach sitzen zu bleiben, muss ich treffen. Ich habe mich entschieden. Es gibt Hocker-Gymnastik und Sitz-Joga. Bei mir gibt es halt noch Sitz-Grubbern.

„Gartenarbeit“ weiterlesen

Wenn der Sommer noch bleiben möchte.

Wenn der Sommer noch bleiben möchte, dann ist mir das sehr Recht. Ich habe alles stehen und liegen gelassen und bin mit Fridolin in den Garten gedĂŒst. Angenehm warm war es, die Sonne schien und alle Daddeldinger wie Phon und Tablett blieben zu Hause. Ich habe mir Nachrichtenzeiten verordnet und außerhalb dieser Zeiten will ich davon nichts hören und sehen. Das hat gut getan, denn nur so konnte ich die Ruhe im Garten wirklich genießen.

Es wird Herbst in der Kastanie

Die BĂ€ume fĂ€rben sich so langsam ein. Da zeigt es sich deutlich, dass der Sommer vorbei ist. Vieles im Garten ist verblĂŒht, wie mein Ehrenpreis. Er darf aber so stehen bleiben, denn die Samen holen sich die Vögel immer.
Am Schilfgras waren die Libellen noch eifrig dabei, Eier abzulegen. Auch am Teich bleibt bis zum FrĂŒhling alle Pflanzen unberĂŒhrt, wie auch das MĂ€desĂŒĂŸ und der Wasserdost.
Die ObstbÀume verlieren langsam BlÀtter. Der Laubhaufen kommt wie immer zwischen die Komposte und dienen unserem Garten-Igel als Winterquartier.

FĂŒr den Ehrenpreis ist der Sommer vorbei.

Manche Pflanzen wollen sich aber noch nicht verabschieden. Vielleicht sind die Temperaturen jetzt gerade angenehm, denn Phlox, Lungen- und Eisenkraut fangen noch einmal an zu blĂŒhen.

KrĂ€uter habe ich nochmal geerntet und auch KĂŒrbisse und Tomaten. Durch die WĂ€rme der letzten Tage haben es die Tomaten geschafft, ihre rote Farbe der Reife zu bekommen. Sie schmecken gut und sehen aus wie im Bilderbuch. Sie hatten allerdings einen optimalen Platz. Nicht gut war, dass Herr E. an manchen Tagen im Sommer nur in den Garten gefahren ist, um meine Tomaten zu gießen. Ich glaube, im nĂ€chsten Jahr bleiben sie bei mir auf dem Balkon. Ich sehe immer mehr Balkone mit GemĂŒsepflanzen in meinem Wohngebiet.

Im Sommer in meinem Garten gereift.

Blumen im Garten sind schön. Der Geruch von frischer Erde auch. Was mir aber am besten gefĂ€llt, sind die Tiere. Ich habe meinen Platz so eingerichtet, dass ich freie Sicht auf den Futterplatz der Vögel habe. Ich habe viel Freude daran, die Vögel zu beobachten und werde auch im Winter fĂŒttern, zu Hause und im Garten. Die Vögel futtern erst ordentlich und dann geht es gemeinsam zum Baden und zur Federpflege an den Teich.
Gestern war zum ersten Mal ein Kleiber zu Gast. Hach, wie habe ich mich gefreut. Den ganzen Tag ĂŒber war ordentlich was los an der FuttersĂ€ule. Wollt ihr mal sehen?

großes Kino an der FuttersĂ€ule

Der TĂŒrkranz mit den Schafen ist inzwischen bei mir ausgezogen. Er ist verschenkt. Der NĂ€chste liegt bereit und wird schon bald seine Geschichte erzĂ€hlen und auf die Reise gehen.
Jetzt muss ich zu Hause erstmal einiges erledigen. Ich muss mich zum Beispiel um meine KrĂ€uter, Tinkturen und Salben kĂŒmmern. Wenn es am Montag sonnig und warm sein wird, dann bringt mich mein Fridolin wieder in den Garten. Jetzt wĂŒnsche ich aber erstmal ein schönes Wochenende.

Der letzte Sommertag

Morgen ist meteorologischer Herbstanfang. Man merkt die VerÀnderungen auch schon recht deutlich am heutigen letzten Sommertag des Jahres. Vorher war es noch mal warm und sonnig und ich konnte richtig lange im Garten sitzen, bis in die Nacht hinein. Das ist nun leider vorbei.

Noch blĂŒht einiges. Andere Pflanzen sind noch nicht soweit, wie die fette Henne und die Herbstastern. Die Fische im Teich allerdings sind noch ganz munter. Ich glaube, ihnen haben die heißen Tage nicht so gut gefallen.

Die Fische sind noch aktiv am letzten Sommertag
fresst euch mal noch ein bisschen Speck fĂŒr den Winter an

Ich dachte, ich kann meinen Augen nicht trauen. Da saßen doch noch einmal ganz kleines Vögelchen an der Futterstelle. Meine GĂŒte! Da wollen wir nur immer fĂŒr Futter sorgen, damit wir alle ĂŒber die dunkle Jahreszeit bringen.Über den Kleinen habe ich mich besonders gefreut am letzten Sommertag und ihm versprochen, dass ich im nĂ€chsten Jahr BrutkĂ€sten aufstelle, quasi eine Reihenhaussiedlung fĂŒr Spatzen.

nun noch ein bisschen wachsen und die Mauser durchstehen

Eine meiner Lieblingspflanzen ist mein Wasserdost. In all meinen drei GĂ€rten hatte ich welchen. Zu ihm gekommen war ich, weil ich einst im Gartencenter daneben gegriffen hatte. Ich wollte ihn gar nicht haben, merkte aber, dass er ein wahrer Insektenmagnet ist. Ja, es sind viel weniger Insekten im Garten als noch vor Jahren, aber einige tummelten sich dennoch an meinem Wasserdost.

noch einmal laben am Nektar

Ich weiß nicht, ob es die Ruhe war an diesem letzten Sommertag, aber ich musste immer wieder mit der Kamera um meinen Wasserdost „herumschleichen“. Nein, ich habe kein Objektiv fĂŒr alle AnlĂ€sse, aber ich freue mich, dass ich mir Sommererinnerungen mitnehmen kann.
Ein bisschen packte mich nun allerdings doch die Wehmut, denn bald sieht meine kleine Gartenwelt wieder anders aus, herbstlich halt. Ich kann nicht mehr bis in die Puppen hier sitzen und auch die Handarbeiten werde ich nach innen verlegen mĂŒssen.
Mal sehen, ob ich der Herbststimmung dennoch einiges abgewinnen kann.

Den Herbst konnte ich schon erkennen. Er steht quasi schon in der TĂŒr und auch der Abendhimmel grĂŒĂŸt herbstlich in die DĂ€mmerung. Der Wein reift, die WeinblĂ€tter verfĂ€rben sich schon und mein MĂ€desĂŒĂŸ muss sich am Schilf anlehnen. Es ist verblĂŒht, darf stehen bleiben bis zum FrĂŒhling, weil es vielleicht einigen Insekten Unterschlupf geben kann. Es wird Zeit, unserem Gartenigel sein Winterquartier zu richten.

Das war er nun, der letzte Sommertag. Mich plagt ein Rheumaschub, aber morgen fahren ich wieder mit in den Garten. Ein Radler werde ich mir ganz bestimmt nicht mehr mischen. Ich nehme mir lieber warmen Tee mit. Und die Kamera. Ich will mal sehen, wie mich der Herbst begrĂŒĂŸt und ob ich einge Bilder fĂŒr meine Geschichten mitbringen kann. Freunde werden wir sicherlich nicht mehr werde in diesem Leben, aber gute Momente wird es bestimmt geben.

Auf Wiedersehen, Sommer, es war schön mit dir.

Ein Platz in der WollwÀsche im Schatten wÀre nicht schlecht.

WollwÀsche im Garten

Ich habe Wolle geschenkt bekommen. (Danke, Anja.) Die Wolle kommt aus der Eifel, hat einen weiten Weg hinter sich gebracht. Ich wollte nicht, dass sie lange in ihrer Kiste bleibt. Also habe ich mich zur WollwÀsche in den Garten verzogen und sortiert, gezupft, eingeweicht.

Die MĂŒhe mache ich mir gerne, weil ich nicht möchte, dass dieser großartige Rohstoff weggeworfen wird.
Das Aussortierte lege ich an meine Pflanzen. Es hĂ€lt den Boden kĂŒhler und ein bisschen lĂ€nger feucht. Mit dem Wasser meiner WollwĂ€sche wird gegossen und gleichzeitig gedĂŒngt. Und der Wolleschenkerin fertige ich bestimmt etwas aus ihrer Wolle.

Neben der WollwÀsche konnte ich aber auch noch sehen, was im Garten so los ist.

trotz WollwĂ€sche einen Blick fĂŒr Gartenschönheiten

Meine gelbe Schafgarbe blĂŒht, und das sehr ausdauernd. Ich muss noch Weiße ansiedeln, brauche die fĂŒr meine Magentropfen.

der Phlox leuchtet

Der Phlox verblĂŒht schon bald. Ihn werde ich bald schneiden mĂŒssen. Noch ist er ein schöner Farbtupfer im Garten.

einige Insekten sind auch da

Am Lavendel tummeln sich tatsĂ€chlich Insekten, so wie an meinem Sommerflieder vor dem Balkon. Im Garten finden sie reichlich Wasser am Flachbereich des Teiches und zu Hause steht eine InsektentrĂ€nke mit Steinen und Moos. Mit dem Gastkater muss ich allerdings nochmal reden. Er hat zwar eine eigene SchĂŒssel mit Wasser, aber das Wasser der InsektentrĂ€nke scheint ihm besser zu schmecken. Die trinkt er regelnmĂ€ĂŸig leer.

Herr E. ist bekennender Dahlienliebhaber. Sie blĂŒhen und sind sein ganzer Stolz. Ich mag sie weniger, aber sie stören mich auch nicht. Und so ĂŒberwintern sie immer bei uns, dass sie im Jahr darauf wieder ĂŒppig blĂŒhen können.

Wohnung fĂŒr Kafer und Co. - Totholz

Das ist da schon eher mein Ding: Totholz. Ehrlich, ich wĂŒrde gerne mal darunter schauen, wer da wohnt, aber ich will nicht stören. Wer auch immer es ist, er soll sein bisschen KĂŒhle genießen.

Ihnen geht es gut.

Ihnen geht es gut. Bisher haben sie immer den Winter gut ĂŒberlebt und auch so gut auf sich aufgepasst. Überhaupt finde ich den Teich inzwischen gut. Viele Tiere kommen zum Trinken und am Rand blĂŒhen Wasserdost und MĂ€desĂŒĂŸ fĂŒr die Insekten.
Mit dem Bild meiner Seerose verabschiede ich mich. Kommt gut durch die Hitze und habt trotzdem ein schönes, friedliches und entspanntes Wochenende.

meine Seerose

Abendlicht als Sonntagsgruß

Wenn die Sonne hinter dem Auwald versinkt, gibt es immer ein ganz besonderes Abendlicht. Und dann schleiche ich mit der Kamera durch den Garten. Ich nehme euch einfach mal mit, schicke damit einen kleinen Sonntagsgruß.

Es ist so schön, wenn alles wÀchst. Aus einem Samenkörnchen entwickelt sich ein helles Etwas, welches die Erde aufbricht. Kaum ist es am Licht, wird Lichtenergie absorbiert und in chemische Energie umgewandelt. Jetzt kann man der neuen Pflanze förmlich beim Wachsen zusehen.
Ach ja, meine Bio-Abi-Arbeit habe ich anno dunnemals ĂŒber die Photosynthese geschrieben. Manchmal möchte ich die Uhr zurĂŒck drehen.

Ich habe gestern mein Hochbeet bepflanzt mit den Pflanzen, die ich zu Hause aus Samen gezogen hatte. Ich hoffe sehr, ich eine gute Ernte haben werde, denn was ich ernte, muss ich nicht kaufen. Blumenkohl, Kohlrabi, Zwiebeln, Rettiche, Salat und viele KrÀuter u.a. wird es hoffentlich geben. Und dann feiere ich im Herbst ein Erntedankfest.
Aufregend ist es im GemĂŒse- und Hochbeet noch nicht, aber bestimmt schleiche ich dann auch dort herum, wenn die letzten Sonennstrahlen hinter dem Auwald verschwinden und sich das besondere Abendlicht entwickelt.

die Wasserlilie fĂ€ngt an zu blĂŒhen

Unsere Gartenmaus habe ich bei meiner Herumkraucherei gesehen. (Sie mich bestimmt auch!) Wenn ich mir das recht bedenke, hat sie ein schönes Wohnzimmer. Trinken und Baden am Gartenteich ist kein Problem, denn es gibt extra dafĂŒr einen Flachbereich. Der wird auch gut genutzt von Vögeln und allerlei Getier.
Futter klaut unsere Maus ĂŒbrigens bei den Vögeln.

Ich ĂŒberlege gerade, ob ich die Froschperspektive fĂŒr mich in Mausperspektive umnenne.

Das StĂŒck Holz im Teich

Es ist wieder viel zu trocken hier. WÀhrend anderswo Starkregen Sorgen bereitet, passiert hier gar nichts. Die Regenwolken teilen sich und Leipzig geht leer aus oder sie lösen sich schon vorher auf, schaffen es nicht bis hier her. Gut, dass es im Garten wenigstens den Teich gibt. Es gibt Tage, da stehen die Vögel an, um zu baden und zu trinken.

Er heißt Peter und gehört fast zum Inventar im Garten. DafĂŒr, dass er seine „Badewanne“ nutzen kann, bedankt er sich mit wahren Gesangsarien. Nun gut, vielleicht verkĂŒndet er auch nur lauthals, dass das hier alles Seins ist.

aus dem Teich gerettet

Sie war wohl etwas unvorsichtig, in den Teich gefallen und kam nicht wieder heraus. Sie hatte GlĂŒck, den Herr E. eilte mit der Teichzange zu Hilfe. Algen hatten ihre FlĂŒgel verklebt und die wurden ganz vorsichtig entfernt. Dann konnte sie wieder starten ins Leben.

im Teich

Goldi und die anderen Fische warteten schon auf ihr Futter und ich wartete auf den angekĂŒndigten Regen. Tja, Goldi bekam sein Futter und damit ich nicht leer ausgehe, tröpfelten dreieinhalb Regentropfen in den Teich. Das war’s dann aber auch.

wenige Regentropfen fielen in den Teich

WĂ€hrend ich dem Getröppele zusah und mich Ă€rgerte, dass es viel zuwenig war, was da von oben kam, bemerkte ich so etwas wie ein kleines StĂŒcke Holz am Teichrand. War das eine Wurzel? Und wie kam sie in den Teich?
Da bewegte sich die Wurzel und tauchte auf.

Na, da schau her! Ein neuer Teichbewohner. Wie schön ist das denn? Ob er weiß, wo unser Laubfrosch abgeblieben ist? Ich habe ihn lange nicht gesehen.

„Ach was, HolzstĂŒckchen! Ich bin’s doch und ich wohne hier.“
Naja, ich hatte es ja nun verstanden. Gefreut habe ich mich sehr ĂŒber den kleinen nassen Gesellen. Ich hoffe, er bleibt da.

„Gibt es fĂŒr mich auch was?“
Klar, kleine Kirschen hĂ€ngen schon m Baum, grĂŒn noch, aber immerhin. Bis sie reif sind begnĂŒgt sich die Haus-und-Garten-KrĂ€he mit dem, was andere aus dem FutterhĂ€uschen scharren. VĂŒnf GrĂŒnfinken haben wir bei den FuttergĂ€sten, ein FinkenpĂ€rchen und drei Kleine. Ob sie auch im Teich baden wie der fresche Peter?

„Wenn du wĂŒsstest, was hier manchmal los ist.“ Goldi muss es ja wissen. Er ist ja im Gegensatz zu mir immer auf seinem Posten. Ich weiß, dass auch andere Tiere hierher kommen, um zu trinken. Zuerst wollte ich den Teich ja nicht, aber jetzt bin ich froh, dann es ihn gibt. Unseren Gartenbewohnern scheint er auch sehr zu gefallen.

———————————————

Nachtrag:

Manchmal hatte ich das GefĂŒhl, dass meine Welt kleiner geworden ist durch das Rheuma. Das stimmt aber nicht. Es ist nur so, dass ich auf viel mehr Kleinigkeiten achte um mich herum und genau die sind es, die mir so viel Freude bringen.

Der Gurkengarten

Bewahre die Liebe in deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.
Oscar Wilde, (irischer Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker)

Dann werde ich euch mal mitnehmen in den Garten, den Fensterbrett-Garten und den anderen, den großen, und natĂŒrlich in meinen „Gurkengarten“.

Im Garten blĂŒht es. Wo man auch hinsieht, es ist eine Augenweide. Ja, klar im FrĂŒhling macht es eine Menge arbeit, aber es ist auch sehr schön zusehen, dass etwas wird. Viele Vögel besuchen uns jetzt wieder. Klar, Herr E. sorgt dafĂŒr, dass das Futterhaus immer fein gefĂŒllt ist. Am meisten habe ich mich gefreut, dass ein GrĂŒnfinken-Paar da war und gleich drei kleine Finkenkinder mitbrachte.

die Anzucht des Gurkengartens
Keimlinge auf der Fensterbank- mein Gurkengarten

Die Überschrift bezieht sich aber auf das, was sich auf dem Fensterbrett getan hat. Gurken habe ich gesĂ€t. Ich glaubte nicht daran, dass alle Samenkörnchen aufgehen, aber ich hatte mich geirrt. Und nun habe ich auf dem Fensterbrett einen Gurkengarten.

der Gurkengarten auf dem Fensterbrett
es wÀchst und wÀchst

Alle PflĂ€nzchen entwickeln sich prĂ€chtig. Ich kann nichts wegwerfen kann, was ich da gezĂŒchtet habe und verschenke Pflanzen. Aber bevor es so weit ist, hĂ€tschele ich erstmal meinen Gurkengarten.

Die Samen kamen in Gudruns eigens gemischte Anzuchterde. Dann vereinzele ich die kleinen Pflanzen in kleinen Töpfchen. Beim Umpflanzen achte ich darauf, dass sie tief in der neuen Erde versenkt werden. Genau wie Tomaten bilden sich um das eingepflanzte StĂ€mmcher herum zahlreiche Wurzeln. Das sorgt dann fĂŒr krĂ€ftige Pflanzen.

der Gurkengarten draußen auf dem Balkon
ein Teil vom Gurkengarten, draußen auf dem Balkon

Wenn die PflĂ€nzchen krĂ€ftig genug sind und es draußen warm genug ist, dann topfe ich noch mal um und bringe die PflĂ€nzchen nach Draußen. Den ganzen Tag volle Sonnenbestrahlung vertragebn sie nicht. Auf dem Balkon gibt es zwar viel besseres Licht als auf dem Fensterbrett, Sonne aber nur zeitweise, auf Zuteilung quasi. Nun dauert es nicht mehr lange und der Gurkengarten kann in den richtigen Garten ummziehen. Mal sehen, ob ich eine reiche Ernte haben werde.

Gurken sind nicht das einzige, was ich gerade begÀrtnere. Kleine TomatenpflÀnzchen entwickeln sich gerade und die Hokkaidos spitzen aus der Erde.

Herr E. streicht gerade auf dem Balkon den Fußboden. Wenn er fertig und alles getrocknet ist, fange ich an, Sommerblumen vorzuziehen.
Das WĂŒhlen in der Erde nimmt kein Ende und das ist gut so

Mein Osterkaktus blĂŒht. Er ist immer so ein Bummelant. Es ist schade, dass ich kein Bild habe von damals, als ich ihn geschenkt bekam. Das war ein Stengelchen mit einer BlĂŒte dran in einem Töpfchen fĂŒr Minikakteen. Jetzt lasse ich ihn erstmal in Ruhe blĂŒhen und dann versenke ich meine HĂ€nde wieder in Blumenerde. Mein Kaktus hat Neue verdient.