Allerlei Krimskrams, Schafe und eine nie endende Räumerei.

Das wird heute ein arges Spagat, denn mir geht so einiges im Kopf herum. Ach kommt, ich zeige euch trotzdem von meinem Krimskrams, der schon mal seinen Platz gefunden hat. Dazwischen schwatze ich halt mal einfach drauf los.

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Mein Krimskrams hat seinen Platz schon weitestgehend wieder gefunden. Langsam wird es schön in meiner Wohnung und trotzdem ist noch jede Menge zu tun. Gestern habe ich angefangen, alle Zimmerpflanzen umzutopfen. Die Großen habe ich mit Hilfe fertig. Kleinere müssen noch warten. Die kann ich mir aber mal alleine vornehmen, so nach und nach. Und bei aller Werkelei, bei allem, was noch zu tun ist, gehen mir tausend Dinge durch den Kopf, über die ich manchmal nur den Kopf schütteln kann.

Krimskrams auf dem Türrahmen
Mein Schafstall auf der Türfüllung.

Platz für allen Krimskrams zu finden war gar nicht so leicht. Wofür doch Türrahmen alles so gut sind, gell? Ich brauche den Kram auch, mein Foto von der Weide mit den Schafen ganz besonders.

Vieles geht mir in letzter Zeit durch den Kopf, aber ganz besonders die Frage, warum wir so wenig miteinander reden über das, was geredet werden sollte oder jemand auf der Zunge brennt. Auf manches bekommt man gar keine Antwort, manche sind verschnupft, weil man nicht das sagt, was sie hören wollen, andere werden sogar richtig patzig.
Warum scheint das jetzt so schwer, nur freundlich miteinander zu reden?

das Schaf auf der Fensterbank
Krimskrams auf dem Fensterbrett, am Rechner sitze ich daneben.

Eigentlich wollte ich das Momo-Schäfchen auf den Balkon stellen, aber schon in der alten Wohnung musste es rein. Ich wollte es bei mir haben. Und weil es so freundlich ist, versuche ich das auch immer wieder zu sein.

Ich habe mein altes Zeugnisheft der Grundschule (bei uns hieß das anders) wiedergefunden. An den Leistungen gab es nichts zu meckern, aber: „Leider schwatzt Gudrun viel im Unterricht“, stand da. Jaja, leider war mir oft langweilig und da passierte das eben. Ich habe auch gekippelt und bin mit dem Stuhl und einen Heidenlärm zu Boden gegangen, habe aus Versehen mein Lineal durch das ganze Klassenzimmer gegen die Tafel geschnippt, heimlich der Musiklehrerin den Filz am Trommelstock mit einer Nagelschere auf Erbsengröße verschnitten …
Und dann passierte es, dass man mich vor die Tür stellte.

Krimskrams auf dem Regal
Manchmal muss man Augen und Rübe vor zu viel Sonne schützen. Ist das auch Krimskrams?

Jemand vom Unterricht ausschließen, das war zu DDR-Zeiten streng untersagt. Als mein Direktor über den Gang in der Schule lief, bückte ich mich und schaute durch das Schlüsselloch.
„Was machst du denn da?“, fragte der aufmerksame Mann.
„Ich muss doch sehen, was da drinnen gemacht wird. Ich weiß doch sonst nix.“
Oh, was war ich für ein Miststück!

Keine Ahnung, ob es Ärger gab, rausgestellt wurde ich nie wieder. Schon in der ersten Klassse wusste ich, dass ich Lehrer werden würde. Dass irgendwelche Diskrepanzen nicht mit Druck, Eingeschnapptsein, Ignoranz oder Ähnlichem zu lösen sind, wusste ich dann später schon Student. Das „Wie“ lernt man allerdings oft erst im Umgang mit den Lernenden.

Ich kann behaupten, dass ich nie Unterschiede gemacht habe zwischen den Schülern, bei den Kindern nicht und auch nicht bei den „Großen“ aus der Erwachsenenbildung. Manche hätte ich schon manchmal gerne zum Mond geschnippt, aber ich musste halt lernen, respektvoll mit jedem umzugehen und mich trotzdem zu behaupten. Und jetzt freue ich mich, wenn mich manche von damals noch ansprechen und mich fragen, wie es mir geht.

meine Ersatzschafherde
Die habe ich manchmal mitgenommen zu meinen Veranstaltungen: die dicke Isolde und die pfiffige Paula.

Warum schreibe ich das?
Ich habe das vage Gefühl, dass Gepflogenheiten, die sich im Netz in der Zwischenzeit herausgebildet haben und die offenbar jeder für normal hält, sich auch darüber hinaus prima entwickeln.

  • Die Sprache ist rauer geworden und sogar die Überschriften und die Schreibe in den Nachrichten von sich selbst als seriös bezeichnenden Medien.
  • Meinungen polarisieren sich. Es scheint nur noch Schwarz und Weiß zu geben, Richtig und Falsch, an und aus, 1 und 0. Wie in einer Blase bewegt sich alles und jeder in seiner. Wehe, man verlässt sie.
  • Warum müssen alle einer Meinung sein? Man sollte schon zu seiner Meinung stehen, das auch sagen. Aber man muss dem anderen nicht meiden, ausgrenzen, beschimpfen. Ich kann doch sagen, dass ich nicht die Meinung meines Gegenübers teile. Respektvoller Umgang miteinander erleichtert das Zusammenleben auch dann ungemein. Das ist kein Abducken, keine Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichte. Man sollte schon bestimmt auftreten und seine Meinung sagen. Davon lebt eine vielschichtige Gemeinschaft. Würde man es tun, gäbe es halb so viele verbale und tätliche Entgleisungen.
  • Nicht jeder, der in einer vorchristlichen Glaubensgemeinschaft lebt ist ein Nazi. Nicht jeder, der alte Sitten und Bräuche pflegt lebt „rückwärtsdenkend“ (das las ich neulich), Heimatverbundenheit hat nichts mit Sektierertum zu tun, so lange alle in dieser Heimat willkommen sind. Volkslieder gehören zum Kulturerbe, sie sollten nicht vergessen werden oder einzelnen Gruppen überlassen werden. Überhaupt sollen wir mehr singen. Ich möchte nichts hergeben, nichts vereinnahmen lassen und auch nichts verboten haben: keine Schriftarten, keine Lieder, keine Runen, Symbole oder Texte aus der Edda. Mein Vorname kommt aus dieser Zeit. Ich mag ihn. Und ich mag aktives Vereinsleben, wo man schon kuckt, wohin alles rutschen könnte.

So, meine Liste ist nicht vollständig. Da fehlt noch so einiges und ich würde auch gerne noch über vieles reden wollen. Aber es soll hier mal genug sein. Ich räume jetzt meinen Krimskrams weiter dahin, wo ich mich freuen kann, wenn ich ihn sehe.
Ich winke nochmal freundlich und mache leise die Türe für heute wieder zu.

14 Gedanken zu „Allerlei Krimskrams, Schafe und eine nie endende Räumerei.“

  1. Liebe Gudrun, ich finde Krimskrams macht eine gemütliche Wohnung erst aus. Bei mir steht auch so allerlei herum, natürlich gehören auch Schafe dazu. Schafe mag ich ja schon seit meiner Kindheit, in der ich die Sommerferien immer bei meinen Großeltern auf dem Lande verbrachte. Da gab es immer Schafe – ein schwarzes und ein weißes – Hanne und Hanne . Ich war immer ganz stolz, dass ich sie füttern durfte. Sicher durfte ich das auch bei den anderen Tieren tun, aber die Schafe waren mir außer den Katzen und Hühnern immer die liebsten Tiere auf dem Bauernhof.
    Ja, und Deine anderen Gedanken kann ich nur unterstreichen. Leider wird man viel zu schnell in eine bestimmte Kiste gesteckt. Ich finde, unterschiedliche Meinungen machen doch eine Gemeinschaft erst aus. Andere Meinungen gar nicht hören bzw. nicht gelten zu lassen, das kann doch letztendlich auch keine Lösung sein.
    Liebe Grüße schickt Dir die Silberdistel

    1. Schafe sind wirklich ganz liebe Tiere, ruhig und mit einem Urvertrauen zu ihren Menschen. Ich wollte immer welche habe, aber das habe ich nicht mehr geschafft. Und so habe ich halt meinen Ersatz-Schafstall. Wolle habe ich ja auch noch.
      Für deine anderen Gedanken danke ich dir. Manchmal habe ich schon an Rückzug gedacht, aber nein, ich will eigentlich schon bleiben und nicht alles sich selbst überlassen.
      Liebe Grüße schicke ich dir in dein Gartenparadies.

  2. Das freut mich natürlich, das unser Schaf seinen Platz gefunden hat. Wir haben gerade allerhand Krimskrams ausgemistet, aber manches darf bleiben, weil Erinnerungen dran hängen.
    Das miteinander reden scheint in der Tat aus der Mode gekommen zu sein. Ich gebe zu, ich habe schon so meine Probleme, wenn jemand (bezogen auf Corona z.B.) sämtliche, wenn auch oft noch dünnen, wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert, von Grundrechtseinschränkungen redet, nur weil wir nicht mehr alles so machen können, wie wir es gewohnt sind. Da fällt auch mir das Reden und das Akzeptieren anderer Meinungen schwer. Ich kenne zu viele Geschichten von kerngesunden Menschen, die wochenlang beatmet wurden und jetzt wieder alles neu lernen müssen und deren Langzeitschäden noch niemand wirklich kennt.
    Gerade Corona fordert uns wohl in vielem heraus… da steht einiges Kopf und jeder geht anders damit um und so mancher geht dabei in eine für mich falsche Richtung, was aber nicht heißt, dass man sich nicht auseinandersetzen kann. Ich habe beruflich fast täglich mit solchen Geschichten zu tun und in meiner Familie gibt es einige Hoch-Risiko-Kandidaten, aber es trifft eben nicht nur Menschen, die schon vorgeschädigt sind.
    Mit Heimatverbundenheit habe ich es so gar nicht, auch wenn ich meine Heimatstadt mag und ihr verbunden bin. Aber ich kann es stehen lassen, wenn es anderen was bedeutet. Mir immer weniger, vor allem, seit ich durch die Lande gezogen bin und an so vielen unterschiedlichen Orten gelebt habe. Aber ich kann es jedem lassen, solange es nicht in irgendwelche völkischen Richtungen geht.
    Das geht mir mit allen Lebensformen so. Jeder nach seiner Facon, aber alles, was nach rechts geht, da hört meine Toleranz und auch meine Gesprächsbereitschaft schlicht auf. Leider gibt es gerade hier oben, in Meck-Pomm etliche von diesen völkischen Gemeinschaften, die auf Bio-und Landverbundenheit machen, in Wirklichkeit aber vor allem ihre rechte Gesinnung leben.

    1. Eben, es gibt diese völkischen Einflussnahmen. Deshalb finde ich es schon wichtig, sich auch in diesen Vereinen zu engagieren. Ich kenne Vereine, die sich klar distanzieren. Und das ist gut so. Und da kann man nicht alle in eine rechte Ecke stellen. Das betrifft auch Fußballvereine, Gartenvereine, anderes. Schlimm finde ich, dass manche ländliche Gebiete so abgehängt werden, dass dort ein leichtes Spiel für Völkisches entstehen kann.
      Alles, was mit Heimat verbunden ist, wurde zu DDR-Zeiten unterbunden. Traditionen, Bräuche brauchte man angeblich nicht. Das hat dem Osten nicht gut getan. Auch hier gilt halt wieder zu sehen, in welche Richtung das geht. Warum denn keine regionalen Osterbräuche, wenn niemand ausgeschlossen wird. Bei euch wollte ich mal immer zu einem Bikefeuer kommen ( und auch mal boßeln und zur Watt-Olympiade).
      Mit dem Gewettere gegen Corona-Maßnahmen habe ich gar nichts am Hut. Das sage ich auch meinem „Gegenüber“. Es ist eben auch manchmal so, dass es zwei Standpunkte gibt, die nicht unter einen Hut zu bekommen sind. Irgendwann ist die Diskussion dann zu Ende, zumindest zeitweise. Aber muss das auch alles andere betreffen?
      Bei allen Auseinandersetzungen und Diskussionen, die ich für gut und notwendig halte, achte ich auf die Sprache. Mir passt das nicht, dass manches Gemotze aus dem Netz mittlerweile in der Alltagssprache auf der Straße ankommt. Auch der Tagesschau schreibe ich, dass mir die Überschrift „In Georgia tobt Maskenkrieg“ nicht passt.
      „Ich könnte kotzen“ oder „Dem hat man wohl ins Hirn geschissen.“ kann man in durchaus immer anders ausdrücken. So schreckt man andere ab, die wohl etwas zu sagen gehabt hätten.
      Um so etwas ging es mir, gegen Schwarz-Weiß-Malerei, gegen eine Agro-Sprache, um Diskussionskultur. Ich weiß, es ist ein weites Feld, aber schweigen werde ich nicht, abducken auch nicht. Wie und ob ich das alles selber hin bekomme, weiß ich noch nicht. Facebook allerdings würde ich zu gerne die Freundschaft kündigen.

      PS: Euer Schaf steht in Sichtweite. Wenn das mich angrinst, muss ich auch die Mundwinkel verziehen. Gut so ist das.

      1. „Mit dem Gewettere gegen Corona-Maßnahmen habe ich gar nichts am Hut. Das sage ich auch meinem „Gegenüber“. Es ist eben auch manchmal so, dass es zwei Standpunkte gibt, die nicht unter einen Hut zu bekommen sind. Irgendwann ist die Diskussion dann zu Ende, zumindest zeitweise. Aber muss das auch alles andere betreffen?“

        Nee, dass muss es nicht – ganz sicher nicht.

        Wenn ich einer offensichtlich völlig fehlgeleitete Argumentation oder Handlungsweise mit sachlichen und begründeten Argumenten entgegen trete, dann heisst das ja nicht, dass ich den Menschen völlig ablehnen würde, der so argumentiert , sondern bloss, dass ich diese falsche Sicht – oder Handlungsweise nicht unwidersprochen im Raum stehen lassen möchte….
        Unabhängig davon, ob es sich nun um Corona oder um etwas ganz anderes dreht..

        Was den ganzen völkischen Kram angeht, so hast du sicher recht, wenn du forderst, das differnziert zu betrachten. Ein Volktanzgruppe muss ja nicht zwingend einen rechten Hintergrund haben, auch wenn der Verdacht manchmal nahe liegt und die Grenzen doch sehr verschwommen sein können….
        Da heisst es dann genau und auch zwei, drei, vier mal hinzugucken, um sich ein faires Bild zu machen.

        Sollte dann aber wirklich was völkisches oder gar eine Nazigruppierung dahinter stecken, wäre für mich allerdings wirklich Ende im Gelände. Denn das hatten wir hier in Deutschland schon mal zwölf Jahre lang und brauchen es nicht wieder -und wenn sie hundertmal „kein schöner Land“ singen.
        Ich persönlich habe auch nicht die geringste Lust, mich mit solchen Menschen argumentativ auseinanderzusetzten. Ganz einfach, weil das schlicht nichts bringt, wie ich schon wiederholt erfahren musste.
        Und da macht es keinen Unterschied, ob da nun Alt-Nazis oder Neo-Nazis mein gegenüber sind…

        1. Nein Martin, der Verdacht liegt eben nicht nahe. Man kann nicht alle Chöre, alle Heimatvereine und -Museen, alle, die sich mit Sitten und Bräuchen der Region beschäftigen unter Generalverdacht stellen. Das hält andere ab, da tätig zu sein. Auf ehrliche Art und Weise.
          In meinem alten Blog habe ich über Osterbräuche in meiner ländlichen Gegend geschrieben und wenn ich meine alte Handarbeitstechnik vorstelle ziehe ich mir auch einen langen Rock mit Schürze an und setze eine Haube auf. Stehe ich in Verdacht völkisch zu sein oder gar rechts? Mich hat man eher immer mit Frau Holle in Verbindung gebracht oder mit dem in die Jahre gekommenen Dornröschen. Beinahe hätte ich Arbeit gehabt in einem Heimatmuseum. Es scheiterte daran, dass das Amt der Ämter des Landkreises einem solchen Stadtvogel wie mich nicht bezahlen wollte. Die Stelle blieb unbesetzt.
          Natürlich ist an manchen Stellen jegliche Diskussion zu Ende und die beiden Standpunkte bleiben. Man sollte auch dann aufhören, weil es keine Haaresbreite weiter geht. Vielleicht ergibt es sich zu späterem Zeitpunkt nochmal. Vielleicht aber auch nicht.

          1. Ich schrieb ja auch „manchmal liegt der Verdacht nahe…“
            Mit besonderer Betonung auf dem Wörtchen manchmal…..
            Aber das hätte ich vielleicht noch dezidierter erklären sollen, denn ich stelle natürlich keinesfalls alle unter Generalverdacht, die gerne Trachten tragen oder sich in Heimatvereinen engagieren.

            Allerdings ging mir gerade beim Schreiben eine Gruppe durch den Kopf, mit der ich es früher öfter zu tun hatte als Kind und Enkel von Menschen, die 1945 aus Pommern geflohen sind:

            Die sogenannten Heimatvertriebenen, bei denen die Grenze zwischen Brauchtumspflege, revanchistischen Gedankengut und offener rechter Gesinnung „sehr fliessend“ waren.
            Wobei sogar bei ganz offiziellen Veranststaltungen (Vertriebenentreffen) Sätze wie „bei Hitler war ja auch nicht alles schlecht“ erstaunlich vielen Menschen ohne Schamesröte über die Lippen kamen und diese Sätze offensichtlich auch wirklich ernst gemeint waren, ohne dass den Sprechern je widersprochen wurde.
            Sogar innerhalb meiner eigenen Familie habe ich diesen Satz oft hören müssen – von meinem Grossvater, der zeitlebens das bejammert hat, was er als Heimatvertriebener „verloren“ hatte – aber nie einsehen wollte, dass er als kleiner Nazifunktionär und Parteibuchbesitzer auch eine gehörige Portion Anteil daran hatte, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist.

            Uns Kinder hat er damit ganz gehörig indoktriniert und ich kann nur von Glück sagen, dass ich später einen Lehrer hatte, der mir mehr als nur die Augen darüber geöffnet hat, was zwischen 1933 und -45 wirklich passiert ist.
            Sonst hätte es nämlich gut sein können, dass ich in eine ganz andere Richtung weiter marschiert wäre, als ich es bin – Hakenkreuz-Tattoo und schwarz-weiss-rote Kaiserfahne inklusive.

            Insofern bin ich also auch gebranntes Kind, was Brauchtum und Heimatliebe angeht – und man möge mir verzeihen, wenn ich da gelegentlich erst mal einen Nazi hinterm Baum stehen sehe, wo gar keiner ist.

            Weshalb ich ja auch schrieb, dass man da zwei, drei vier mal hingucken müsse, um zu einer fairen Einschätzung zu kommen….

  3. Danke, Martin für deine Worte. Es ist schon gut, dass man auch über seine eigenen Erfahrungen schreibt. Ich habe meine auch. Nazis hatten wir nicht in der Familie, Christen auch nicht, aber andere Glaubensgemeinschaften gab es. Da habe ich als ganz junge Gudrun Unheil gewittert, wo keines war.
    Mit den Vertriebenenverbänden habe ich allerdings gar nichts am Hut, auch aus den von dir beschriebenen Gründen.

  4. Nachtrag:
    Ich finde es gut, wenn geredet/ geschrieben wird. Die, die miteinander reden können, sollten das auch tun, bis dahin, dass einer mal rein pfeift, wenn es zu hitzig wird.

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