Was tun bei Sehnsucht nach Wärme in kalten Zeiten?

Beim Schreiben heute fiel mir das gleichnamige Lied wieder ein, ein Lied von Veronika Fischer (kann man im Netz finden). Und das half mir bei der heutigen Überschrift.

Sehnsucht nach Wärme. Oh ja, die habe ich.
Im Park nebenan steht meine Lieblingsbank. Es soll wohl heute etwas schneien und vielleicht sieht es dann auch mal wieder so aus wie auf dem Foto von einst. Ich war gerne an der Bank, Sommers wie Winters. Und im Winter war es am Schönsten, nach Hause zu gehen und einen warmen Tee trinken zu können.
Kalte Zeiten, ach ja, die haben nicht immer etwas mit dem Winter zu tun. Meine Sehnsucht nach Wärme ist groß.

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Gutes aus Wolle und anderes – Beschäftigung zu Hause.

Gut, dass Frau Momo mich erinnert hat an einen Sendebeitrag im NDR: Vom Schaf zum Pulli. Dieser Beitrag hat mir wieder einmal bestätigt, dass es richtig ist, was ich tue.

Wolle habe ich noch, also kann ich auch noch werkeln.
Ach, nö, Langeweile kenne ich nicht. Auch fällt mir die Decke noch nicht auf den Kopf. Mir fehlen meine Veranstaltungen und meine Kontakte, aber was nicht ist, ist eben nicht. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Die oben genannte Sendung im NDR bestätigte mir mal wieder, dass es richtig ist, was ich mache, weil ich Wolle für den genialsten Rohstoff halte.

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Es hat geschneit in der Nacht – den Schnee der Kinderzeit.

Ich hatte ein bisschen auf Schnee gehofft. Als ich den Rollladen hochzog war tatsächlich alles weiß. Es schneite noch immer. Ich kroch erst einmal wieder in mein Bett und sah lange einfach den weißen Flocken zu, wie sie vor dem Fenster tanzten.

Ich denke gerne an meine unbeschwerte Kindheit zurück und an die Freude, die ich empfand, wenn der erste Schnee fiel. Oft setzte ich mich auf meinen Schlitten und fühlte mich frei. Still und friedlich war es dann oft. Nur der Schnee rieselte auf die trockenen Blätter auf den Büschen.
Und nun gab es also mal wieder Schnee in der Großstadt. Erinnerungen an die Kindheit oder an die Zeit mit den eigenen Kindern hatten heute wahrscheinlich auch noch andere.

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Neujahr und ich habe dank Schirmhaspel eben einiges auf dem Schirm.

Eigentlich möchte ich immer alles auf dem Schirm haben. Ich weiß, das geht nicht. Bei der Wolle und dem Garn daraus, geht es schon.

Da hat das neue Jahr also angefangen.
Viel ruhiger war es als sonst und das empfand ich als sehr angenehm. Ich habe mein neues Weihnachtsgeschenk, eine Schirmhaspel, ausprobiert, gestrickt bis Mitternacht und dann eine ganz kurze Videobesprechung mit meiner Familie abgehalten.
Eigentlich wollte ich ab jetzt nicht mehr bloggen. Eigentlich, denn ich bin ja noch da. Und was ich mir und anderen wünsche, das ist kurz gesagt:
Gesundheit, Freude, Ideen, Zufriedenheit.

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Ein ganz kleines bisschen Naturschutz und Winterhilfe für die Igel.

Einer Tochter haben wir zu Weihnachten ein Igelhaus geschenkt. Beim NABU habe ich gelesen, wie man die Igel im Winter unterstützen kann. Die Tochter hat einen schönen Garten am Haus, so dass sie ein feines Plätzchen gefunden hat für das Igelhaus, fast versteckt unter den Zweigen einer Konifere und Laub.
Wir haben das Geschenk vom Hersteller gleich zu ihr schicken lassen und weil das immer etwas unpersönlich ist, habe ich noch etwas gewerkelt und dazu gepackt. Und das will ich mal zeigen.

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Alle Fäden in der Hand zu halten ist nicht das Schlechteste.

Zumindest ist alles besser als wenn immer nur andere die Fäden ziehen.

Die Fäden ziehen, alles hängt am seidenen Faden, das Seil fängt an einem Faden an zu faulen … Ich kenne so viele Sprüche, in denen es um Faden, Fäden, Fädchen geht.
Neulich sagte jemand zu mir: „Du schreibst ja ständig über dein Stricken.“
Ja. Warum auch nicht?
Wer kennt mich schon wirklich? Aber für eine tüdelige Handarbeits-Omi hat man mich schon gehalten.

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Videotreff zu Weihnachten. Hello, ooh-oh, Gudrun calling.

Vieles ist in diesem Jahr anders. Man kann jammern oder es annehmen, ignorieren oder es ins Leben einbauen, Wut haben und vor sich hin schäumen oder lieber selber kreativ werden.

Wir hatten bereits im November beschlossen, dass wir nicht durch die Welt reisen wollen, um uns als Familie zu Weihnachten besuchen zu können. Was bei meinen Kindern arbeitstechnisch schon lange dazu gehört, müsste doch privat auch möglich sein.
Und so gab es zum ersten Mal einen Videotreff unterm Tannenbaum bei uns, mit ein bissel „Gehoppel“ am Anfang, aber dann viel Lachen am Ende.

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Da werde ich mal für ein wenig Winter mit Schnee sorgen.

Ehe sich die Familie zur Videokonferenz trifft, muss ich noch etwas los werden: ein Dankeschön und den Wunsch, dass ihr alle ein schönes Weihnachten habt.

Winter mit Schnee

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Weihnachtsgrüße. Vor mir liegt ein Zettel mit Telefon-Nummern.

In diesem Jahr ist vieles anders, auch die Weihnachtsgrüße. Vor mir liegt ein Zettel mit Namen und Telefonnummern. Ich möchte so Zeit und Wertschätzung verschenken.

Weihnachtsgrüße habe ich schon immer geschätzt. Am Ende des Jahres ist eine Zeit, wo die einen in der Familie feiern und andere ihr Alleinsein doppelt spüren. Von einigen weiß ich das und deshalb liegt vor mir eine Liste, die ich morgen brauchen werde.
Ich hätte gerne jedem geschrieben oder ein Päckchen geschickt, aber das schaffe ich finanziell nicht. Und so bleiben Mail und Telefonate. Vielleicht ist das aber auch schon etwas, um anderen Wertschätzung und Zeit zu schenken.

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Zweimal werden wir noch wach. Auf der Suche nach etwas Besonderem.

Ruhe haben wir seit geraumer Zeit genug. Also bin ich auf der Suche nach etwas Besonderem zu Weihnachten.

Auf der Suche nach dem Besonderen bin ich eigentlich immer, nicht nur zu Weihnachten. Diesmal wird es still sein bei uns. Die Kinder werden nicht anreisen. Der alljährliche Trubel, bei dem jeder etwas zu erzählen hat, fällt also aus.
Ich möchte, dass dieser Tag nicht wie jeder andere im Jahr sein wird. Und deshalb werde ich mir etwas einfallen lassen.

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