Herr E. hat mir Blumen geschenkt. Es war nur ein Strauß englische Narzissen und doch habe ich mich mich sehr gefreut. Na klar, wer freut sich nicht über Blumen?
Jetzt hatte ich also enlische Narzissen. Die Banderole hatte ich schon in den Papierkorb geworfen, habe sie aber noch einmal herausgezottelt. Es ist schön, dass wir wieder Handelsbeziehungen zu dem Land haben. Ruhig geworden war es, nachdem England aus der EU ausgetreten war. Jetzt gibt es wieder ein Auf-einander-zu. Ehrlich, nur ein starkes Europa kann sich in Zukunft behaupten und so sorgte der kleine Strauß Narzissen für einen großen Funken Hoffnung. Und wer weiß, vielleicht kann ich auch wieder Wolle kaufen bei den Produzenten dort.
Eigentlich wollte ich hier nichtsschreiben über den Internationalen Frauentag, aber nun mache ich das doch noch.
Vorgesternestern gab es einen kleinen Beitrag bei MDR aktuell, der Nachrichtensendung für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, über den Tag, die Frauen und ihre Rechte. Der Moderator Felix Seibert-Daiker meinte schon, dass es noch viel zu tun gibt, aber es sei ja auch noch nicht so lange her, dass die Frauen eine Erlaubnis ihres Ehemanns brauchten, wenn sie eine Arbeit aufnehmen wollten. 1977 sei das gewesen, als das Gesetzt der „Hausfrauenehe“ abgeschafft wurde. Ups, das fuhr mir in die Nase.
1977 war ich mit dem Studium fertig und trat ins Arbeitsleben ein. Ich musste niemand fragen nach einer Arbeits-Erlaubnis. In der damaligen DDR standen Frauenrechte und Gleichstellung in der Verfassung. Im Privaten dauert es oft etwas länger, bis sich Neues durchsetzt. Meine Eltern hatten Streit, weil meine Mutter eine Arbeit aufnahm, ohne meinen Vater zu fragen. Das Recht stand ihr zu. Als ich meine Kinder bekam, waren Schwangerschaftsurlaub und Kindererziehungszeiten eine Selbstverständlichkeit. Danach bekam ich meinen Arbeitsplatz wieder. Die Kinderbetreuung war gesichert und gut. Meine Kinder erzählen jetzt noch manchmal davon.
Ich hätte einiges an Rechten und Errungenschaften gerne mitgenommen in die neue Republik, aber das war so gar nicht vorgesehen. Warum wird das heute nicht mehr erwähnt? Und auch nicht, dass es in den letzten Jahren, in der neuen Republik, bergab ging mit den Frauenbild, der Kinderbetreuung, dem Bildungssystem? Und wenn die Frauen und ihre Unterstützer nicht kämpfen, haben wir vielleicht wieder ein Gesetz der „Hausfrauenehe“.
Betrachtet man generell die Lage der Frauen in der ganzen Welt, dann merkt man, dass es wirklich noch viel zu tun gibt, eigentlich für alle Menschen, nicht nur für die Frauen, aber gegen Despoten und machtbesessene Männer.
Vor Tagen fiel mir ein, dass ich mal ein Video machen und zeigen muss, wie der Gastkater Findus an der Balkontür Einlass fordert. Gut, dass ich es gatan habe, denn plötzlich wurde die Zeit knapp.
Das ist alles unbearbeitet, denn ich kann es gerade nicht tun.
Einen Tag später fing Findus an zu husten. Sein Mensch ist mit ihm zum Tierarzt gefahren und dort stellte sich nach eingehender Untersuchung heraus, dass der Kater einen bösartigen Tumor hatte zwischen Herz und Lunge. Zwei Tage blieben, um uns zu verabschieden. Findus ging es immer schlechter und er hatte Schmerzen. Also blieb nur, dass wir ihn seine letzte Reise über die Regenbogenbrücke antreten lassen mussten.
Herr E. hat Findus‘ Lieblingsmensch begleitet und nachdem der Kater beerdigt war, haben wir „sein Fell versoffen“. Da wir alle keinen Alkohol trinken, gab es heiße Schokolade.
Findus‘ Lieblingsmensch war sehr traurig. Es ist noch nicht sehr lange her, dass seine Frau starb. Mit dem Kater war aber immerhin immer etwas Leben in der Bude, sagte er immer. Ich habe mich bemüht von Findus zu erzählen, wie ich ihn erlebt und gesehen habe. Er war ja oft bei mir und ich hatte mich gefreut, einen Gastkater zu haben. Jetzt werde ich mich wohl wieder selber um die Mäuse draußem auf dem Balkon kümmern müssen.
Das Jahr fing wirklich nicht gut an. Ich habe aber gemerkt, dass alles besser zu ertragen ist, wenn wir zusammenhalten, uns helfen und gegenseitig stützen. Und bestimmt gibt es auch wieder schöne Momente, die wir zusammen erleben können. Der Gastkater Findus fehlt mir sehr und noch immer horche ich, ob er vielleicht wieder klopft und energisch Einlass fordert.
Es war ein bissel viel, was mir in den letzten Jahren auf den Magen schlug, zum Beispiel gesellschaftliche Veränderungen und wie damit umgegangen wird und auch wie wir miteinander umgehen. Morgen muss ich in die Uniklinik zur Nachkontrolle; also nochmal zu einer Magenspiegelung, um zu sehen, ob alles gut verheilt ist und nicht wieder für Blutungen sorgt. Ja, ich habe Angst, es ist auch nicht gerade angenehm. Es wird schon alles gut gehen. Am Mittwoch dann steht eine Untersuchung beim Kardiologen an, um abzuklären, was sich im EKG als Problem gezeigt hat. Davor habe ich auch Angst, aber diesmal nur davor, was ich zu hören bekomme.
Ich schreibe nicht gerne über Krankheiten, aber ich will nur erklären, warum hier so lange Pausen sind. Ich hatte arg mit mir zu tun, wieder auf die Beine zu kommen. Und ich musste eine Strategie entwickeln abzuwehren, dass es mir nicht wieder auf den Magen schlägt. Ich muss bestimmt mal mehr an meine Gesundheit denken.
Gelesen habe ich viel und das hat mir gut getan. Antworten habe ich gefunden und oft auch Bestätigung, einiges schon ganz richtig zu sehen und gedacht zu haben.
Das Buch lese ich gerade. Die Welt schrieb dazu: „ Ein Biologe, ein Archäologe und ein Historiker enthüllen die Evolution der menschlichen Gewalt und zeigen, dass Krieg nicht das Schicksal der Menschheit ist.“ Es ist ganz gut, sich gerade jetzt mal wieder damit zu beschäftigen, ganz unvoreingenommen und nicht gleich loswetternd.
Und dann habe ich viel gestrickt. Die gleichmäßigen Bewegungen der Hände sorgen bei mir für eine ausgeglichene innere Ruhe. Ganz nebenbei habe ich nun Socken in meinen Lieblingsfarben, die nicht nur atmungsaktiv und wärmend sind, sondern auch prima zu meinen Kleidern und anderen Sachen passen. Die erzwungene Pause war halt auch für einiges gut.
Das Wetter draußen ist bescheiden, grau, nass und kalt. Ich freue mich auf den Frühling wie schon lange nicht mehr. Dann ist es draußen mit dem Rolli oder mit Fridolin kein Problem mehr. An der Gartenplanung arbeite ich auch schon.
Habt alle einen schönen Sonntagabend, bleibt gesund oder werdet es wieder und findet immer Lösungen, gut durch die Zeit zu kommen.
Eigentlich wollte ich schon längst angefangen haben zu weben, aber ich muss erstmal Schafwoll-Socken stricken. Es gibt hier einige Freunde oder gute Bekannte, die sich nicht mehr trauen, die Heizung aufzudrehen. Als ich aus dem Krankenhaus nach Hause kam, dachte ich mir, ich müsse mich mehr um mich selber kümmern. Aber ich konnte nie die Augen und Ohren schließen vor Problemen, die nicht meine sind.
Jippie, ich spinne wieder.Eine Spule ist schon voll.
Seit zwei Tagen sitze ich mal wieder am Spinnrad. Ich verspinne die Wolle meines Patenschafes. Daraus sollen die Schafwoll-Socken werden und eigentlich finde ich das jetzt gut so. Eigentlich wollte ich ein Foto zeigen am Spinnrad mit einem neuen Kleid, aber ich mag so einen Personenkult nicht und um die eigene Person noch viel weniger.
Interessante Geschichten von verschiedenen Frauen.
Gestern kam ein kleines Päckchen bei mir an. Als ich noch mit dem Spinnrad im damaligen Volkskundemuseum in Wyhra unterwegs war, habe ich mich mit einer Museumsmitarbeiterin angefreundet. Sie hat mir nun ein wunderschönes und auch interessantes Büchlein geschickt und einen handgeschriebenen Brief dazu gelegt.
Inspiration: Ich werde für meine Schafgeschichten zeichnen.
Das Buch hat mich inspiriert, meine Schafgeschichten weiter zu schreiben und dafür wieder zu zeichnen. Der liebe Brief hat mich angeregt, mir Briefpapier zu wünschen. Ein ganz persönlicher Brief kann manchmal viel Trost geben und Mut, mit Widrigkeiten klar zu kommen. Vielen, lieben Dank, liebe U.
Ohne Schafe geht es bei mir nicht.
Jetzt verziehe ich mich erstmal auf mein neues Kissen, lese im Buch und ruhe mich aus. Alles wird wieder gut. Und das wünsche ich uns allen.
Vorgestern fragte mich mein Arzt, wann ich denn wiedermal nach Kalifornien fliege. Jetzt gänge das gar nicht, weil mir einfach die Kraft fehlt für die weite Reise. Aber auch so ist mir die Reiselust vergangen, nachdem was gerade alles Ungutes passiert auf der Welt und auch in dem Land, welches ich schon zweimal besucht habe.
FB habe ich vor längerer Zeit den Rücken gekehrt; bei anderen Netzwerken habe ich mich fein ferngehalten. Trotzdem schreibe ich Mails oder Nachrichten über einen mir genehmen Messenger-Dienst. Bei der Einreise müsste ich jetzt alle Passwörter frei geben und genau das fällt aus. Und weil ich so nicht einreisen dürfte, fahre ich gar nicht erst los. Punkt.
Ich hatte immer gar keine gute Meinung von dem Land, was sich ständig als Weltgendarm aufspielte und erdreistete, sich auch militärisch das zu nehmen, was es haben will. Bei Wikipedia kann man die Liste der Kriege der USA einsehen. Trotzdem dachte ich irgendwann, dass ich eben so erzogen worden bin, das ich das mal überprüfen und gegebenenfalls meine Meinung ändern muss. Und so habe ich mich auf den Weg gemacht.
Ja, die Sonne Kaliforniens im Winter tat mir gut und ich habe viele sehr nette und freundliche Menschen getroffen. Ich war begeistert, dass hier Menschen aus ursprünglich vielen Nationen zusammen lebten, feierten, arbeiteten, ihre Kinder aufzogen. Ich dachte schon manchmal über das Auswandern nach. Man sagte mir aber auch, dass Kalifornien nicht so wie der Rest des Landes sei.
Tja, und dann kamen die Wahlen und alles was darauf folgte. Jeder hat sicher irgendwelche Nachrichten mitbekommen und deshalb schreibe ich nichts weiter dazu. Mein guter Wille, meine Meinung über das Land auf den Prüfstand zu bringen, ist zerkrümelt wie ein alter Keks. Nichtsdestotrotz habe ich großen Respekt vor Staatsanwälten, Richtern, Polizisten, Sanatorinnen und Senatoren, Notenbankern, Nachbarn, Einwohnern …., die sich gegen den gegenwärtigen Irrsinn dort stemmen.
Nachtrag: Zu Freunden, Bekannten, Familienangehörigen schreibe ich nichts, denn ich will niemand gefährden. Es geht nur um mich und um meine Meinung.
Danke für eure guten Wünsche. Sie haben mir die ganze Zeit geholfen.
Jetzt bin ich wieder zu Hause. Irgendwie endete das alte Jahr nicht gut für mich und das Neue begann auch nicht gut. Am 2. Dezember nahm mich der Notarzt mit in die Notaufnahme der Uniklinik Leipzig. Verdacht auf Magenblutungen stand im Raum, der sich dann auch bestätigte. Ich musste bleiben.
Ich war so schwach, dass ich nicht mehr laufen konnte. Der Blutdruck war so im Keller, dass ich bei der Magenspiegelung und dem Stillen der Blutung keine Narkose erhalten konnte. Wieder auf Station bekam man kaum noch einen Tropfen Blut zur Untersuchung aus mir raus.
Gut, dachte ich mir, noch zwei Tage, dann geht es eben gegen Null. Da setzte sich eine Krähe auf mein Fensterbrett. Ach, kucke, der Todesvogel ist auch schon da. Was einen doch so alles durch das betüdelte Gehirn schießen kann?
Herr E. hatte mich jeden Tag im Krankenhaus besucht und kümmert sich auch jetzt liebevoll um mich. Ich huste mir immer noch die Seele aus dem Laib, aber Vieren, Bakterien und anderes sind nicht in mir. Das hat man dreimal getestet. Biologika und Cortison haben sämtliche Schleimhäute zur Minna gemacht. Es muss langsam heilen.
Zu Hause! Schön, wenn man eines hat und eine Familie und Freunde, die einem beistehen. Ich bin aber auch allen Pflegekräften in der Klinik sehr dankbar, den Ärztinnen und Ärzten, dem Rettungsdienst. Ohne sie und ihre Fürsorge wäre es böse ausgegangen.
Danke für eure guten Wünsche. Ich habe euch auch nicht vergessen. Ich bin nur noch ziemlich schwächlich und werde noch ein bissel pausieren müssen mit dem Bloggen und Kommentieren. Ich schaffe es einfach noch nicht.
Wenigstens habe ich den Zeichengriffel aufgeladen und angefangen zu kritzeln.
Ich schreibe nicht gerne über Krankheiten, aber diesmal muss ich wohl. Ich muss eine Zwangspause einlegen.
Weihnachten dachte ich mir, ich muss die neue Grippe mal ausprobieren und ich sage euch, die ist ekelhaft. Damit nicht genug, bin ich im Bad ausgerutscht und gestürzt, ungebremst mit dem Poppes auf die Fliesen und mit dem Rücken an die Türfüllung geknallt. Blauer Rücken, aufgeschlagene Wunden auf dem Rücken, nicht liegen, sitzen, stehen könnend, sind keine guten Voraussetzungen zum Bloggen oder Kommentieren.
Wenn es mir wieder besser geht, wird es hier weitergehen. Jetzt erstmal sitze ich die Zwangspause aus auf meinem orthopädischen Kissen.
Uns allen wünsche ich ein friedliches Jahr 2016 und dass wir unsere Träume und Wünsche nie vergessen.
Ein Freund sagte immer: „Katzenfell ist gut gegen Rheuma, aber nur, wenn die Katze noch drin ist.“ Das kann ich bestätigen. Mir geht es gerade gar nicht gut. Ich habe das Gefühl, dass meine Knie auseinander fallen. Das Rheumamittel ist abgesetzt und jetzt muss ich erstmal Kortison nehmen in der Hoffnung, dass sich alles wieder beruhigt. Wenn mein Gastkater kommt und sich auf meine Knie legt, dann würde ich am liebsten mit schnurren.
Manchmal will aber auch der Gastkater alleine ruhen. Und nein, er ist nicht gestorben, auch wenn es manchmal so aussieht. Wenn er mich besucht, kann er so richtig tiefenentspannt schlummern. Ich habe lange gezögert, den Katz zu zeigen oder darüber zu schreiben. Hier kann jeder lesen und hier gibt es nicht nur tierliebe Menschen, auch einige, die keine Tiere mögen, Menschen auch nicht, wahrscheinlich nicht mal sich selber. Der Kater hatte schon arge Verletzungen. Darauf möchte ich jetzt nicht eingehen.
Eine Gartenfreundin hat uns Weintrauben geschenkt. Es ist schlimm, dass ich gerade nicht so kann, wie ich will, aber mit Herrn E.s Hilfe sind sie verarbeitet. Likör für kalte Tage ist in den Flaschen, die ich noch bemalt habe. Und heute kochen wir noch welche ein mit Zimt, Vanille, Nelken. Winterlich soll es werden und oft Stollen und Lebkuchen ersetzen.
Jetzt mache ich mich auf zur Physiotherapie, zum vorerst letzten Mal, denn ich brauche einfach mal ein bisschen Ruhe und keine Termine. Meinen Woll-Kram mache ich natürlich weiter. Drei Hüttenschuhe zum Verschenken werden fertig und eine Wärmflasche erhält eine Hülle. Ich zeig es noch. Ach ja, der Gastkater strickt öfter mal mit. 😊
Also, gleich vornweg: Der Begriff Heimat ist für mich kein politischer Begriff. Er ist aber dazu gemacht worden. Von Politikern wird er sowohl beschworen als auch diffamiert. Beides finde ich nicht richtig. Deutschlandfunk Nova hat den Philosophen Matthias Burchardt gefragt und mit seiner Auffassung kann ich „mitgehen“. (Link dahin)
Ich wohne in Sachsen, bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen, habe meinen Beruf erlernt, eine Familie gegründet. Nicht alles lief und läuft so, wie ich es mir wünsche. Und trotz anderer Gelegenheiten bin ich immer hier geblieben. Hier kann und muss ich mich einbringen. Und hier ist meine Heimat. Man kann auch durchaus in einem anderen, zuerst fremden Ort beheimatet sein. Es kommt immer darauf an, was einen letzendlich mit dem Ort verbindet.
Mein Sohn ist in letzter Zeit oft in die sächsische Schweiz gefahren und ist verschiedene Stiegen hochgekraxelt. Für mich sind solche Wege nichts mehr, aber er hat Bilder und Videos geschickt und so war ich auch mit unterwegs. Ein Foto erinnerte mich an etwas und als ich im Fotoalbum suchte, fiel mir ein Bild meines Bruders in die Hände. Er war in der sächsischen Schweiz mit einer Klettergruppe oft unterwegs. Und jetzt kraxelt mein Sohn dort herum.
mein Bruder vor langer Zeitmein Sohn vor einigen Tagen
Viele schöne Wege gibt es in der sächsischen Schweiz, auch ohne klettern. Mein Sohn könnte da mehr dazu schreiben und vielleicht kann ich ihn mal zu einem Gastbeitrag überreden. Der Caspar-David-Friedrich-Weg in der Sächsischen Schweiz wurde in diesem Jahr zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt. Ja er ist schön. So empfinde ich das. Auch das macht Heimat für mich aus.
Wunderschöne Wege gibt es in der Sächsischen Schweiz und wenn man es bis ganz nach oben geschafft hat, dann bieten sich faszinierende Aussichten. Kein Wunder, dass Dichter und Maler das in ihren Werken festhalten mussten. Ihre Begeisterung merkt man ihnen an. Casper David Friedrichs Gemälde „Der Wanderer über dem Nebelmeer„, am großen Kegelberg in der Sächsischen Schweiz, kennt wahrscheinlich jeder.
Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Sohn viele Fotos mitgebracht hat. Bei solchen Aussichten könnte ich stundenlang da sitzen, das Vesper auspacken und einfach nur schauen. Laufen, steigen, klettern kann ich nicht mehr, aber die Gegend besuchen kann ich schon. Mein Sohn hat schon mal geschaut, wo es barrierefrei ist. In der Gegend war ich früher schon öfter und beim Betrachten der Bilder kommen Erinnerungen.
Als nächstes steht bei meinem Sohn das Erzgebirge auf dem Plan und unbedingt will er auch mal im Winter dahin. Die Gegend ist mir vertrauter als das Elbsandsteingebirge, von der Sprache her und den Bräuchen. Altenburg war ja nicht all zu weit weg. Ich bin gespannt, was er dann zu erzählen hat. 🙂
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