Meisen-Airport. Und was noch so los ist.

Es wird mal wieder Zeit! Ich nehme mich jetzt mal wieder am Kragen und suche mir ein angenehmes Thema. Fast zumindest.

Was es mit dem Meisen-Airport auf sich hat, erzähle ich gleich. Zuerst muss ich Bauchgrimmen loswerden.
In meinem Ökonomiestudium hatte man uns mal gesagt, dass die benötigten Rohstoffe für die Weltwirtschaft bis ungefähr 2060 reichen würden. Himmel, ich war jung und das war weit weg. Man sagte uns auch, dass es dann verstärkt zu Gerangel und auch zu handfesten Kriegen führen würde. Ja, das glaubte ich unbesehen. Der Vietnam-Krieg war allgegenwärtig. (Weiß noch jemand, was der Anlass war?)
Und jetzt lese ich das Buch „Überleben“ von Dirk Steffens und mich packt das kalte Entsetzen.

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Tastentage zum Grünauer Kultursommer. Piano-Medley von Thomas Krüger.

Nein Leipzig-Grünau ist nicht einfach eine Schlafstadt. Besonders zum Grünauer Kultursommer und auch zu den Tastentagen erwacht es zu einem ganz besonderen Leben.

Als ich mit meiner Freundin vom Agragelände zurückkam, hörten wir Klaviermusik in der Nachbarschaft. Ach ja, die Tastentage. Es fiel mir wieder ein.
Wir hatten noch keine Lust, nach Hause zu gehen und bewegten uns hin zum Amphitheater, Alte Salzstraße. Thomas Krüger, Mr. Pianoman, gab ein Konzert. Krüger ist dem einen oder anderen einerseits sicher von Youtube bekannt und andererseits habt ihr ihn vielleicht auch in eurer Stadt schon gesehen, auf Bahnhöfen, auf dem Flugplatz oder eben mittendrin. Aber eben immer an einem Klavier oder Flügel.

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Die Messe Veggienale & Fairgoods, „Nordwolle“, spinnen und Teppich knüpfen.

Ich hatte eine Eintrittskarte für die „Veggienale & Fairgoods“ gewonnen und habe die kleine, aber feine Messe besucht. Und dann war ich noch mit spinnen und Teppich knüpfen beschäftigt. Ach, es gibt so feine Neuigkeiten! Manchmal braucht man wieder einen Anschubbser. Dann klppt es auch wieder mit neuen Plänen.

Bei einem Gewinnspiel von „Nordwolle“ hatte ich eine Eintrittskarte gewonnen und so packte mich meine Freundin ins Auto und wir fuhren zur „Veggienale & Fairgoods“ und besuchten die Messe auf dem Agra-Gelände. Besonders war, dass ich mein Lieblingsunternehmen besuchen konnte. Manchmal braucht es Anregungen. Und dann klappt es auch wieder mit dem Mut zu neuen Plänen.

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Wiedermal zu Besuch im Dörfchen in der Elsteraue.

Meine Freundin holte mich am Sonntag ab und wir fuhren zu einer weiteren Freundin. Das Wetter war schon ein bisschen herbstlich, die Felder im Landkreis sind abgeerntet, aber die Sonne schien. Uns zog es raus aus den Wohnungen und raus aus der Stadt.

Im Dörfchen in der Elsteraue wurden wir schon erwartet. Das Wetter war zu schön, als dass es uns in die Wohnung zog. Wir beschlossen, den Tag draußen zu verbringen, im Hof der Freundin. Der Hof ist aber auch zu schön und birgt ganz viele Geheimnisse. Ich sitze unglaublich gerne dort und in netter Runde gleich gar.

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Spinnstubenlieder. Von Arbeit und Geselligkeit, Sehnsüchten und Gefühlen.

Wenn ich mich beeile, habe ich bald ein Weihnachtsgeschenk fertig. Gut denken kann ich beim Werkeln mit meiner Wolle. Durch Zufall stieß ich auf Spinnstubenlieder und wollte das natürlich genau wissen.

Spinnstubenlieder, danach habe ich gesucht und Interessantes gefunden. Durch Zufall kam ich darauf, weil eines meiner Lieblingslieder so genannt wurde. Und nun höre ich welche beim Spinnen und Knüpfen. Vielleicht kann ich mal eine Veranstaltung dazu machen, irgendwann. Ein bisschen darüber schreiben ist aber auch schon ganz gut.

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Der ganz leise Abschied meiner Haus- und Hof-Wespe.

Es lässt sich nicht mehr übersehen, aber es herbstet schon ein bisschen. Noch ist Spätsommer und manches trägt sich noch im Überfluss, anderes hat sich schon verabschiedet.

Ich sitze und beobachte meine Haus- und-Hof-Wespe. Seit Tagen macht sie sich über das Obst her, welches ich ihr Hingestellt habe. Wählerich ist sie schon sehr. Aprikose und Weinbeeren hat sie verschmäht. Melone ist der Renner.
Endlich hat es mal ein bisschen geregnet. Es ist empfindlich kühler geworden und dass es straff auf den Herbst zugeht, lässt sich nicht mehr übersehen. Auch das Verhalten meiner Wespe deutet darauf hin.

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Mein langer Weg nach Tübingen und Worte, die man schmecken kann.

Was auch passiert, es ist nie „alles vorbei“, „am Ende“, hoffnungslos. In keiner Lebenssituation ist das so und auch in keiner allgemeinen Krise. Das habe ich erst gestern wieder erfahren und muss davon erzählen.

Irgendwann musste ich mich mal entscheiden, wo und was ich studieren will. Wenn ich die freie Wahl gehabt hätte, wäre ich gerne nach Tübingen gegangen. Mir gefällt die Stadt sehr und die Gegend. Und die Uni sagte mir sehr zu. Nach Tübingen, über Grenzen hinweg, durfte ich damals nicht. Jetzt wäre das möglich. Und das war es auch, denn gestern habe ich eine Vorlesung der Uni Tübingen hören dürfen..

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Aus der Teppichwerkstatt: Fädchen um Fädchen, mit Ruhe und Bedacht.

Es wird Zeit, dass ich mich mal wieder melde. So einiges war los hier, war zu klären und zu organisieren. Langeweile kommt nicht auf.

Besonders aktiv war ich in der letzten Zeit in meiner Teppichwerkstatt. Einiges war aber auch noch in der Wohnung zu werkeln und noch immer ist nicht alles fertig. Zum Beipiel ist noch immer nicht der Fernseher angeschlossen. Ich muss aber auch sagen: Ich brauche ihn nicht.
Fliegenfenster haben wir gebaut für alle Räume und vielleicht lassen mich die kleinen Blutsauger von Mücken nun in Ruhe. Nur Penny nervt: Türe auf, raus, Türe zu, Türe wieder auf, rein, Türe wieder zu …. usw.

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Fahrt zum Schloss Machern. Sommer, Sonne, Sonnenbrand.

Nein, Sonnenbrand gab es keinen, obwohl ich viel in der Sonne war. Aber, wie es in dem alten Kult-Lied auch noch heißt: Was soll’n wir denn am Schwarzen Meer? Meine Freundin und ich waren in der Nähe unterwegs.

Meine Freundin hatte sich beschwert, dass niemand mit will und sie immer alleine unterwegs sein muss. Also habe ich zugesagt, mit zum Schloss Machern zu fahren.
Leicht gefallen ist es mir nicht, weil ich schlecht laufen und mich auch nicht gut auf die Gehhilfen stützen kann. Den Rollstuhl zu schieben, möchte ich meiner Freundin nicht zumuten. Also los, so wie ich es eben schaffe.

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Ausblicke. Hungrige Vögel, eine Knüpfprobe und ein Buch.

Ich habe gelesen, dass Menschen im Krankenhaus, die auf viel Grün schauen konnten, viel weniger Schmerzmittel brauchten. Manchmal möchte ich an meinem Essplatz einfach nur sitzen bleiben. Es ist schön inmitten von so viel Grün und immer was los ist da Draußen auch.

Die Ausblicke habe ich in vollen Zügen genossen. Erst heute Morgen wieder wurde mir bewusst, wie schön ich es in meiner neuen Wohnung habe. Es ist wirklich so, als würde ich in einem Gartenhäuschen wohnen. So viel Grün um mich herum.
Morgens öffne ich die Balkontür und krieche nochmal für einige Minuten ins Bett, höre den Vögeln zu und gestern dem Regen. Die Elstern schimpfen über irgend etwas, die Tauben balzen und gurren, bei Spatzen ist lautstarke Diskussionsrunde.
Ansonsten ist es noch ganz still. Grünau ist noch nicht so richtig erwacht.

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