Eine Liebeserklärung an meine Schönauer Lachen.

Gestern hat es schlimm gebrannt in den Schönauer Lachen. Ich hatte auf meinem alten, verschwundenen Blog einige Beiträge zu einen meiner Lieblingsorte in der Großstadt. Ich nehme euch heute einfach mal mit auf einen kleine Reise.

Ich kann meine Gefühle nicht beschreiben, als ich gestern spät abends Flammen auflodern sah, gleich hinter der Straße, die mich von den Schönauer Lachen trennt. Mitten in der Großstadt gibt es ein Stück unberührte Natur, ein besonderes Naturschutzgebiet. Und dort, wo ich oft war, Kraft sammeln und den Rest der Welt mal vergessen konnte, wüteten die Flammen. Unsere Häuser waren nicht weit weg.
Nein, ich will nicht über das schreiben, worüber schon in Presse und Fernsehen berichtet wurde. Eine Fläche von sieben Fußballfeldern fiel den Flammen zum Opfer und es wäre nicht dabei geblieben, wenn nicht Feuerwehr und Polizei nicht bis weit nach Mitternacht im Einsatz gewesen wären.
Ich will euch mitnehmen auf einen Besuch in den Schönauer Lachen.

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Der alte Apfelbaum vor dem Spinnstübchen in Leipzig-Grünau.

Den alten Apfelbaum vor meinem Fenster sehe ich jeden Tag, wenn ich am Spinnrad sitze. Jetzt sieht er besonders schön aus, weil er in voller Blüte steht. Im Herbst trägt er rote Äpfel.

Der alten Apfelbaum vor meinem Fenster begleitet mich jeden Tag. Immer, wenn das städtische Forstamt am Werkeln war, musste ich sofort nachschauen, ob es vielleicht dem alten Baum an den Kragen oder besser den Stamm ging. Beim Spinnen schaue ich immer mal aus dem Fenster. Ich sehe meinen Baum und auch wie er sich verändert im Laufe des Jahres.

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Mehr als ein Literaturtreff. Damit Leipzig-Grünau keine „Schlafstadt ist.

Ich hatte es mir schon lange vorgenommen, über den Literaturtreff Leipzig-Grünau zu schreiben. Heute habe ich mich aufgerafft. Ich möchte von den Menschen erzählen, weil ich sie nicht nur als Literaturbegeisterte erlebe, sondern als Freunde.

Es ist nun mal wie es ist, ich sitze zu Hause in Isolation. Zumindest erstmal. Schön ist das nicht, aber ich gehöre zur Risikogruppe in Coronazeiten und möchte mir den Rest meines Lebens nicht durch Unachtsamkeit versauen. Ich weiß nicht, ob das Virus mich verschont, aber so lange es geht, will ich es aussperren.
Komische Gedanken gehen einem da schon durch den Kopf und wurden jäh unterbrochen, denn es klingelte an der Tür.

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