In der Wollkämmerei oder besser: Gudrun im Glück.

Wollkämmerei

Heute schreibe ich aus der Wollkämmerei.
Meine Wollkämme sind eingetroffen. Der DHL-Mann war noch nicht richtig unten zur Haustüre hinaus, da habe ich oben schon zur Probe gekämmt Read More

Schurwolle von den Deichkiekern aus dem Norden und meine Schafgeschichten.

feinste Schurwolle von den Milchschafen aus dem Norden

Im Geburtstagspäckchen von meiner Tochter war auch Schurwolle, schöne weiche Wolle von den „Deichkiekern“. Natürlich musste ich sofort die Nase hineinstecken. Ich glaube, ich habe Wolle von Milchschafen bekommen. Der Geruch der Schafe – für mich ist das etwas ganz Besonderes. Bei meinem jetzigen Projekt ist es auch noch sehr inspirierend.

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Die Calla in meinem Wohnzimmer und trostreiche Täuschungen.

meine Calla blüht

Meine Calla habe ich nun schon seit Jahren. Bis vor über einem Jahr schenkte ich ihr kaum Beachtung. Jedes Jahr brachte sie eine kleine, fast mickrige Blüte und gut war es. Aber jetzt ist sie zu etwas Besonderem geworden.

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Ton Steine Scherben: Der Turm stürzt ein, aber halt dich an deiner Liebe fest.

Singen am Rechner mit "Ton Steine Scherben"

Vor Jahren schenkte mir eine Leipziger Freundin ein Buch. Die Hauptperson im Buch hörte wahnsinnig gerne Songs von „Ton Steine Scherben“ und war auch so ganz schön schräg. „Das ist doch was für dich“, sagte die Freundin. Liebe Silke, woher kanntest du mich so gut?

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Vielleicht wird es ein kleines Mohnfeld. Die Saat geht auf.

Mohnsaat für mein persönliches Mohnfeld

Schon als Kind liebte ich Mohnblumen über alles. Ich freute mich immer sehr, wenn am Feldrand die leuchtend roten Blüten ihre Pracht entfalteten. Wie ein Mohnfeld sah das manchmal aus.
In ganz jungen Jahren wollte ich meiner Mutter immer welche mit nach Hause nehmen und pflückte einige Mohnblumen ab. Zu Hause angekommen hatten sie ihre schönen roten Blütenblätter verloren und ich stand mit Stängeln in der Hand da. Ich ließ sie fortan da, wo sie waren, trieb mich aber immer gern in der Nähe der Felder herum.

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Es ist wieder Licht am Horizont. (Und am Router.)

Licht am Horizont

An aus, an aus, an, aus, aus, aus … Tja und dann dauerte es drei Wochen, bis ich wieder Internet und Telefon hatte. Ich sehe wieder Licht am Horizont. Wie oft hatte ich das „Wir kümmern uns.“ in den letzten Tagen gehört. Es passierte allerdings einfach nichts, die linke Hand wusste nicht, was die rechte macht. Heute habe ich erstmal ein Briefchen geschrieben.
Aber nun ist es ja erstmal wieder vorbei.

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Starke Familienbande, Mittelalter-Zeug und Rosmarin.

Familienbande

Heute kam ein Päckchen für mich an von meinem Töchterchen. Hach habe ich mich gefreut, denn es war ganz viel drin, alles solche Dinge, über die ich mich riesig freue. Meine Kinder kennen mich gut. Ich glaube, bei uns gibt es eine starke Familienbande.

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Neues aus der Weiber-WG: Penny ist nicht ganz knusper.

Weiber-WG

Heute berichte ich mal wieder aus der Weiber-WG.
Manchmal, wenn die Sonne scheint, kommt die Penny mit auf den Balkon. Aber nur manchmal, denn eigentlich ist sie die faulste Katze der Welt.

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Selber anbauen, säen, hegen und mit wütend sein fertig werden.

selber anbauen - Tomatenpflanzen züchten im Ei

Ich bin gerade mitten in der Planung, was ich auf Balkon und Co. selber anbauen kann. Und da werde ich ständig unangenehm gestört.
Da flattert mir doch am Freitag mal wieder eine Mieterhöhung ins Haus. Nein, man hat nichts verbessert oder verschönert. Bereits im Januar wurde der Strompreis erhöht. Ich bekam eine Rückzahlung und gleichzeitig einen neuen, höheren Abschlag. Vodadingens will auch mehr Geld, für’s schon kleinste, pupstsche Paket. Ich überlege, was ich noch so weglassen kann und das beschäftigt mich gerade wieder sehr. Und es macht mich auch wütend.

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Mein weißes Gold und anderes Schönes. Loblied auf Schafwolle.

mein Weißes Gold - Wolle von den Leineschafen

In den letzten Tagen sind mir zwei dramatische Ereignisse aus meinem Bekanntenkreis zu Ohren gekommen. Da haben sich Lebensumstände krass geändert und die, die es betraf kamen damit überhaupt nicht zurecht. Das eine endete „nur“ mit einem Haufen materieller Verluste, das andere aber mit dem Tod. Das lässt mich immer nicht gleich wieder los. Dann aber empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit, dass ich doch etwas härter verpackt zu sein scheine. Und ich habe ja immer noch mein weißes Gold.

Warum bloß ziehen sich Menschen eher zurück als dass sie sich öffnen, reden, sich helfen lassen? Muss jeder alles alleine schaffen? Warum gibt es so wenige Gemeinschaften, Genossenschaften, was weiß ich? Warum ist so viel Schweigen?
Ich habe viele Fragen und viel zu wenige Antworten.

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