Walnüsse aus dem Bauerngarten. Wolle färben wie im Mittelalter.

Walnüsse aus dem Bauerngarten

Ich war gerade mal wieder beschäftigt und in Gedanken versunken, als es an meiner Tür schellte. So oft kommt das nicht vor, so dass ich jedesmal erschrecke. Man kann das Klingelding auch leiser stellen, aber das vergesse ich jedesmal. Und dann scheppert es eben wieder.
Mein freundlicher DHL-Mann brachte mir ein Päckchen. Walnüsse waren drin, vor der Reife geerntet.

Meine Ulrike aus dem Volkskundemuseum Wyhra hat mir die Walnüsse geschickt. Die sehen so grün aus, weil sie noch die äußere Pelle herum haben. Und genau um die geht es mir. Ich möchte mit diesen grünen Walnussschalen Wolle färben. Aber das wird noch ein Extra-Kapitel.
Ich habe mich sehr gefreut über die Nüsse aus dem Bauerngarten des Museums.

Es ist schön, wenn man Freunde hat, die einen auch unterstützen mit allen Spleens, die man gerade mal hat. Deshalb würde ich auch nicht hier weggehen, egal, was sich hier noch entwickelt. „Die Sachsen“ lese ich schon mal wieder öfter. Man zeigt mit dem Finger. Das ist bequem, denn es weist von einem selber weg. Die anderen sind’s. Teile und herrsche klappt halt immer wieder prima.
„DIE Sachsen“ gibt es aber nicht. Es gibt solche und jene, Übellaunige und Freundliche, Aufgeschlossene und welche von gestern oder vorgestern. Statt pauschal zu urteilen sollte man Bündnisse bilden und die unterstützen, die nicht am rechten Rand wohnen. Ich denke, es wird wirklich Zeit darüber nachzudenken, ohne wenn und aber.
Nun ja, ich bin eben ein unverbesserlicher Optimist.

Ach ja, die Walnüsse.
Die habe ich gleich heute noch dick geschält und die Schalen mit Wasser angesetzt. Das steht jetzt erstmal zwei Tage auf meinem Balkon. Mit dem Färbegut darin wird es wieder Tage dauern. Aber ich brauche kein Beizen, kein Erwärmen und ewiges Köcheln. Eine Kaltfärbung wird es für gewaschene Wolle in der Flocke geben, für Krempel und versponnenen Strang. So zu färben ist geradezu ideal für Wolle.
In vier Tagen sind vielleicht auch meine Finger wieder sauber. Die hat es nämlich auch eiskalt verfärbt, denn beim Schälen hatte ich die Handschuhe zersäbelt. Ach ja, was ist schon vermeintliche Schönheit gegen das Glück und das Gefühl, auf einer Abenteuerreise zu sein.

Danke, ihr Lieben im Landkreis, für die Nüsse und für alle Mühe.

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Meine kleine Welt, Kirschen aus Nachbars Garten, eine Technoparty.

meine kleine Welt und Nachbars Kirschen

Manchmal komme ich mir kleinlich vor.
Liest man sich durch’s Internet, dann gibt es entweder grandiose Erfolgsmeldungen oder mit schmerzverzerrtem Gesicht Geschriebenes. Das ist im Privaten so und in der großen Weltpolitik auch. Es ist nicht so, dass ich mir keine Gedanken mache über die Gesellschaft, wie sie ist und wie ich sie verändert hätte. Das war schließlich mal mein Beruf, mich mit so etwas zu beschäftigen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt waren solche Gedanken nicht mehr gerne gesehen oder geäußert. Sie wurden einfach für unwichtig erklärt. Und ich wurde stiller.
Ja, es gibt so viele und so große Probleme in der Welt und ich doch schreibe über meinen Kram, Krempel, und über meine kleine Welt. Die kann ich gestalten, kann mir Freiheiten herausnehmen. Und wenn es mir gut geht, kann ich auch wieder über den Gartenzaun hinaus agieren.

Mein Opa hatte sich damals, in Vogelschisszeiten, auch erstmal eingerichtet im Kleinen. Er gründete einen Mensch-Ärgere-dich-nicht-Club. Und das in einer Gegend, wo man das Skatspiel in die Wiege gelegt bekommt. „Mensch ärgere dich nicht“ wollten Helden nicht spielen und so hatte das Trüppchen seine Ruhe. Irgendwie war mein Opa ein Witzbold. Mensch ärgere dich nicht!

Meine kleine Welt und Nachbars Kirschen

 

 

Oh ja, es ist schon Erntezeit. Die Männer in der Gartenanlage kletterten auf dem Kirschbaum in Nachbars Garten herum und pflückten die Früchte. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich auch Kirschen abbekommen habe. Das macht zwar nun wieder viel Arbeit, aber es lohnt sich und hilft Wirschaften. Der Winter ist nicht ganz so schrecklich, wenn es Pfannkuchen mit heißen Kirschen gibt oder Mürbeteig-Plätzchen mit Kirschmarmelade.
Ist euch mal aufgefallen, dass solche Arbeiten auch immer etwas Spirituelles haben?

Feines vom Hollerbusch

Kirschen und Holunerblütensirup

Früchte und anderes verarbeiten, das passiert nun wieder in meiner kleinen Welt. Die ist wirklich klein, denn in meiner Küche gibt es nicht viel Platz. Bisher bin ich aber immer ganz gut zurecht gekommen. Mir turnt ja auch niemand im Wege herum. Da ist es mal ein Vorteil.
Den Holunderblütensirup habe ich schon gekostet und für sehr lecker befunden.

Holunderblütengelee

Holunderblütengelee! Ach, wie habe ich mich gequält, noch blühenden Holunder zu finden. Ein kleines Gläschen habe ich jetzt schon verdrückt und die anderen Gläser dann ganz schnell weggebunkert. Vanilleeis mit Holundergelee oder ein Löffelchen von dem Gelee in den Tee! Nein, nicht daran denken. Jetzt wird das gegessen, was es saisonal gibt. Konserviertes bleibt für den Winter. Naja, fast alles.

Wolliges

Dreckspatzwolle

Sie ist doch schön geworden, meine Dreckspatz-Wolle, die schlimm verdreckte Wolle der Leineschafe. Wenn ich Wartezeiten irgendwo habe, dann stricke ich. Das beruhigt und dokumentiert Ruhe. Beides ist wichtig.

Als ich in dieser Woche zum MRT musste, zog ich in der Kabine meine Schafwollsocken an. Die sorgen für herrlich warme Füße. Wenn ich auf dieser Pritsche liege, friere ich oft. Schwitzefüße bekommt man aber nicht in den Socken. Die Schafwolle ist so schön tröstlich, ohne meine Socken geht gar nichts. Ich werde Socken verschenken. Ja.

Da lag ich nun in der Röhre, über mir die Kamera und wartete auf das Gehämmere. Plötzlich ging mir durch den Kopf, wie das Personal wohl kucken würde, wenn ich nicht mit Schafwollsocken gekommen wäre, wohl aber mit einem Aluhut. Ich habe großen Respekt vor dem Gerät und der Lärm quält mich immer sehr. Der Gedanke an den Aluhut und mögliche Gesichtsausdrücke hat dafür gesorgt, dass ich lachen musste. Und wie!
Nun ja, die Technoparty hätte ich also auch überstanden. Vielleicht werde ich beim nächsten Mal laut singen. Als Kind hat mir das gegen Angst immer sehr geholfen, wenn ich etwas aus dem Keller holen musste.

Es ist schon so: Wenn es meine kleine Welt in Ordnung ist, dann erschreckt die große auch nicht zu sehr.

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Dorfgeschichten. Wer zu spät kommt, den bestraft der Holunder.

Von Dorfgeschichten und ganz viel Natur

Dorfgeschichten.
Eigentlich wollten wir heute Holunder pflücken. Eigentlich. Meine Freundin und ich mussten mithin große Verrenkungen machen, um an die allerletzten Reste der Blüten zu kommen. In diesem Jahr ist alles zeitiger, erzählte man uns. Das stimmt schon, aber ich habe es allerdings auch schleifen lassen.

Dorfgeschichten

Wennschon, für Holundersirup reicht meine Ernte noch. Aber auch so hat sich die Ausfahrt ins Leipziger Land, in die Nähe meines alten Dörfchens, gelohnt. Es war ein bisschen so, als würde ich nach Hause kommen.
Der Blick über die Felder tut so gut. Diese Weite! Automatisch fange ich an, tiefer zu atmen, den Geruch von Erde, Gras, jungem Getreide, blühenden Büschen aufzunehmen. In der Ferne läuten Kirchenglocken.

Johanniskraut

Ach, Johanniskraut, damit kann ich übrigens Wolle färben.
Die Trockenheit der letzten Monate merkt man auch hier. Das Getreide und der Mais haben es schwer, zu wachsen. Aber auch viel Gras ist einfach vertrocknet.
Um die Blumen und Blüten am Wegrand drängen sich indes Insekten. Ich beschließe, ihnen das Johanniskraut zu lassen.

eifrige Sammler am Wegesrand

Wir laufen den Radweg entlang, meinen Radweg, auf dem ich so oft unterwegs war vor Jahren. Im Frühjahr spürte ich, wie die Natur erwachte, im Sommer sah ich das Getreide wachsen und konnte bei der Ernte zusehen, im Herbst färbte sich das Laub bunt und im Winter erfasste eine tiefe Ruhe das Land. Das Werden und Wachsen und auch das Ruhen erlebe ich in der lauten, hektischen Stadt so nicht.

Ich bin erstaunt, wie viele Menschen gerade unterwegs sind, Spaziergänger, Jogger, Radfahrer. Und alle scheinen gute Laune zu haben. Mit den meisten kommen wir jedenfalls ganz leicht ins Gespräch. Einfach so. Das hat mir damals im Dörfchen schon gut getan. Im Folgendem macht sich ein bisschen Wehmut in mir breit.
Radfahrer in Rennmontour, die wir bereitwillig passieren lassen, fragen uns, ob wir mit unseren Körben Kartoffeln stoppeln wollen. Wir lachen. Ja, ein bisschen sieht das schon so aus. Andere fragen, was ich für ein Kraut in meinem Korb habe und ob ich denn wüsste, was da am Rande des Radweges so schön lila blüht. Im Korb waren zwei Stängel Johanniskraut (mehr wollte ich den Bienen nicht fortnehmen) und am Wegrand blüht der stinkende Storchenschnabel. Warum der so heißt? Riecht mal dran.
Nun ja, Dorfgeschichten halt, aber welche, die so gut tun.

Dorfgeschichten

Wenn ich jetzt der Biegung folge, dann kann ich das Storchennest auf der Esse einer alten Gärtnerei sehen. Warum nur habe ich keine Kanne Kaffee eingepackt und etwas zum Essen. Eine Brotzeit zwischen den Feldern mit Blick auf die Störche wäre bestimmt sehr entspannend geworden.

Blumenwiesen

Als ich im Dorf lebte, war ich viel mehr draußen als jetzt. Manchmal habe ich mir einfach die Kamera geschnappt und bin losgelaufen. Die Stadt erleichtert mir das Leben in vielen Dingen, aber sie ist laut und das ertrage ich nicht immer. Sogar die Spatzen sind in der Stadt lauter.
Es fängt an zu tröpfeln, ganz leicht nur. Der Regen ist warm und stört höchstens als Tropfen auf der Brille. Es riecht wieder so gut nach Erde und Gras. Ich möchte am liebsten gar nicht wieder weg hier.

Meine Freundin möchte langsam umkehren. Wir hatten indes das Auto neben der Bundesstraße stehen gelassen. Auf dem Rückweg kommen wir wieder an den Kulkwitzer Lachen vorbei. Der Nabu lässt mit Schottischen Hochlandrindern und Leineschafen die Grünlandflächen freihalten und verhindert so eine Verbuschung. Wir befinden uns mitten in einem Naturschutzgebiet. Ich mag diese Landschaft sehr.
Hier liegt also schon Winterfutter für die Leineschafe, deren Wolle ich wieder verspinnen werde, wenn ich zu Hause bin.

Zu Hause! Ach, manchmal denke ich ernsthaft darüber nach, ob ich es wirklich gefunden habe. Dennoch, es war schön, dass ich mich heute mal wieder auf Dorfgeschichten eingelassen habe.

Hallo, Großstadt! Ach komm, sei nicht ninglich. Ich bin ja nichtsdestotrotz wieder da.

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Ich genieße die Wärme auf Balkonien. Der Arbeitsplatz ist draußen.

Balkonpflanzen

Die Hitze im Sommer ist immer so ein zweischneidiges Schwert. Das Schwitzen ist nicht immer angenehm. Die warmen Tage tun mir aber ansonsten richtig gut. Ich muss mich nicht in viele Klamotten zwängen, was meine Haut nicht so mag und an den Gelenken und Sehnen zerrt auch gerade mal das Rheuma verhaltener. Ich genieße die Wärme auf Balkonien gerade sehr.

ich genieße die Wärme auf BalkonienMit Beate Neufeld hatte ich schon immer Witze gemacht als sie mich besuchte. Wir haben es manchmal mit Loriot gehalten und wollten „einfach nur hier sitzen“. Heute war wieder so ein Tag. Wenn ich von meiner Arbeit aufsah, gab es einiges zu sehen und zu entdecken: Mohnblumen und Kornrade z.B. und andere Balkonpflanzen. Eine mit vier Beinen.

Wenige Insekten habe ich gerade hier, trotz blühender Lindenallee und trotz Bienenwiese vom Nabu im Balkonkasten. Das macht mir einwenig Sorgen. Und auch, dass es schon wieder so furztrocken ist. Wie sollen die Vögel ihre Jungen füttern? Ich habe mich schon gefragt, ob ich ihnen Mehlwürmer züchten sollte. Vielleicht ist es aber besser, immer wieder und laut für den Umweltschutz einzutreten. Manchmal habe ich die Befürchtung, dass es schon fünf Minuten nach 12 ist.

Heute habe ich einen Bericht gelesen, dass in Sachsen wieder mehr Braunkohle gefördert wird, so viel, wie schon lange nicht mehr. Ich kann mich noch gut an das Gejammer aus der Chemischen Industrie zu DDR-Zeiten erinnern über den „Dreck, den man liefert“. Und jetzt reißt man geschlossene Tagebaue wieder auf.
Es soll mir keiner kommen mit der Mär von der Verantwortung gegenüber Arbeitskräften. Das hat bei Siemens oder der Halberg-Gießerei in Leipzig auch keinen interessiert.

Dreckspatzwolle
Einen Teil meiner „Dreckspatzwolle“ habe ich versponnen. Die Wolle der Leineschafe ist wunderschön, weiß und weich, wenn man sie denn mal sauber hat. Vor dem Waschen habe ich gezupft und geschüttelt. Beim Waschen dreckerte sie auch noch und nach dem Trocknen habe ich nochmal gezupft und heraussortiert. Beim Kardieren lag unter der Maschine ein arger Berg Dreck, beim Spinnen und auch beim Zwirnen krümelte es. Nach dem erneuten Waschen möchte ich wetten, dass da immer noch was geht. Ich sage es ja: Dreckspatzwolle.

Die Wolle auf dem Wäscheständer wird weiß bleiben. Aus ihr sollen Socken entstehen, zusammen mit einem Rest aus dunkelgrauer Gotlandwolle. Das nächste Garn wird dann wieder gefärbt. Ich habe hier Zettel mit den Projektbeschreibungen liegen und notiere den Stand der erledigten Aufgaben. Vergessen möchte ich nichts.

Ich genieße die Wärme auf Balkonien gerade sehr, habe meinen Arbeitsplatz nach draußen verlagert. In meinem klitzekleinen Wohlfühlparadies ist also auch einiges geworden, um das ich mich eine zeitlang herumgedrückt habe. Darüber freue ich mich sehr, denn ich weiß genau, dass ich krank werde, wenn ich die Hände im Schoß liegen lasse, den Gedanken (und Ideen) keinen freien Lauf mehr lasse oder mich anderswie einzwänge oder unter Druck setze.
So lange es nicht dunkel ist draußen, werde ich folglich noch einwenig „wuseln“.

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Ich sehe grün. Tomaten, Gurken, Kohlköppe, Farbe.

ich sehe grün

Ich sehe grün.
Meine Färbeversuche sind noch nicht zu Ende. Allerdings muss ich erstmal alle Wolle vorbereiten, die ich färben will, sowohl als Garn, als Krempel, in der Flocke. Das Grün von neulich hat mir jedenfalls sehr gefallen. Das mache ich bestimmt nochmal. Man kann nämlich das Färbebad abfüllen und aufheben. Ich muss mir also keinen zeitlichen Stress machen. Zudem muss man auch gebeizte Wolle nicht sofort verarbeiten. In feuchte Tücher gepackt, kann man das Färben zeitlich verlagern. Die Farben sollen sogar kräftiger werden, wenn man das so macht.

Das alles ist das Ergebnis meiner Leserei in alten Büchern. Spannend ist das und über meinen Wissenszuwachs freue ich mich sehr, auch, weil es wieder feine Geschichten gibt.

Gestern bereits kam ein Päckchen an von Beate Neufeld. Die Beate hatte ich schon bei ihrem Besuch bei mir angesteckt mit meiner Birkenblätter-Sucherei. Und jetzt schickte sie mir fein getrocknete und geschnittene Birkenblätter. Die hat sie für mich in der Pfalz gesammelt, getrocknet und geschnitten. Ich habe sie gleich eingelagert. Das wird wieder eine feine gelbe Farbe geben. Oder grüne.
Walnussschalen und Blauholz hatte sie auch noch mit eingepackt. Das werde ich alles probieren, liebe Beate, und natürlich auch hier zeigen. Vielen Dank für die Gaben. Hoffentlich kann ich das mal wieder gut machen.


Ich überlege, ob ich ein Spinnrad mit in den Garten schleppe. Immer in den Pausen könnte ich spinnen. Ich überlege mir das noch.

Morgen nämlich muss ich mal meine Tomaten wieder besuchen und die kleinen Kohlpflanzen und die Gurke in die Erde bringen. Mal sehen, ob sich letztere genau so prächtig entwickeln, wie meine Tomaten. Die Pflanzen fühlen sich richtig wohl in ihrem Tomatenhaus, wachsen und blühen und tragen schon die ersten noch kleinen Tomaten.
Drei Pflanzen habe ich auf meinem Balkon behalten. Dort wird es im Sommer immer arg heiß. Die Urtomate kommt aus einer richtig warmen Region. Andere Pflanzen mochten das nicht, aber Baslikum wucherte schließlich auch heftig. Wenn nun noch die Tomaten wachsen, dann sind mir Strafzölle auf Tomaten aus den USA schnurz egal.
Dann sehe ich nicht schwarz, ich sehe grün. 🙂

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Färben mit Birkenblättern. Aus Gelb wird Grün.

Färben mit Birkenblättern

Das ist zweiter Tag „Färben mit Birkenblättern“. Gestern war es spät geworden und ich hatte die Wolle im Sud abkühlen lassen. Heute hat es mich in aller Frühe aus dem Bett getrieben. Ich wollte meinen ersten Färbeversuch zu Ende bringen.

Färben mit Birkenblättern – warum gelb und nicht grün?

Färben mit Birkenblättern

Nanu? Wieso färben Birkenblätter gelb und nicht grün?
Weil nicht das Chlorophyll, obwohl es im Altgriechischen „hellgrün“, „frisch“ heißt, für die Farbgebung zuständig ist, sondern die Gerbstoffe, die in den Blättern enthalten sind. Birkenblättertee wird in der Naturmedizin eingesetzt bei Harnwegserkrankungen. Er wirkt harntreibend und keimtötend. Nun ja, darum geht es uns heute mal nicht, sondern ausschließlich um das Färben mit Birkenblättern.

Die Wolle in meinem Topf hatte eine kräftige, gelbe Farbe angenommen. Das Färbebad ist sehr ergiebig. Ich hätte fleißig weiterfärben können, habe aber keine gebeizte Wolle mehr. Ich weiß, dass ich das Farbbad aufheben könnte, aber ich möchte sowieso einen zweiten Versuch machen, Experimentieren halt.

Zugabe von Eisensulfat damit es grünt

Färben mit Birkenblättern: Zugabe von Eisensulfat

Damit meine Wolle nicht gelb bleiben muss, ergrünen kann, erhitze ich meine Färbebrühe nochmals und gebe Eisensulfat hinzu. Mit der Menge kann man experimentieren. Als Faustregel gelten die Mengen wie für die Beize. Ich habe zwei Esslöffel abgemessen. Es waren ca. 15 Gramm.

Zuerst habe ich einen Esslöffel Eisensulfat in das Färbebad gegeben. Nach 10 Minuten im ca. 95° Celsius warmen Bad habe ich den ersten Strang entnommen. Danach habe ich einen weiteren Löffel Eisensulfat zugefügt, wieder 10 Minuten gewartet und den zweiten Strang erlöst. Ich habe noch ein drittes Mal die Konzentration erhöht, aber einen echten Unterschied sah ich nach dem gründlichen Spülen nicht. Entweder war ich zu großzügüg mit den Birkenblättern und dem Gelb oder zu geizig mit dem Eisensulfat. Ich werde das noch testen.

Die Schönfärberei

Färben mit Birkenblättern und Eisensulfat

Da hängt sie nun, meine Wolle und trocknet vor sich hin. Ein feines Moosgrün ist es geworden. Einen Strang habe ich gelb gelassen, zum Zeigen.
Nach einer gründlichen Spülung habe ich dem letzten Spülbad (das Wasser wurde erstaunlich schnell klar und sauber) Essig hinzugefügt. Das bewirkt, dass die Farben strahlender werden und fixiert.

Im Hintergrund hängt übrigens mein Färbebeutel aus Leinen. Ihn hat es auch gefärbt, allerdings verhaltener. Er war auch nicht weiß, sondern grau, so wie eben ungebleichtes Leinen ist. Stoffe zu färben ist bestimmt auch interessant, aber ein ganz anderes Kapitel.

Wisst ihr, wenn ich meine Wolle so ansehe, bin ich richtig zufrieden. Ich habe fast „nur“ Arbeit investiert und ein tolles Produkt gewonnen. Ja, es braucht Zeit, aber die nehme ich mir, weil es eben auch ein ruhiges Arbeiten ist, viel Ruhe und Bedacht bringt. Mein letzter Färbeversuch war das bestimmt nicht, denn ich bin immer noch neugierig. Und vielleicht kann ich das „Färben wie im Mittelalter“ mal in einer Veranstaltung zeigen. Das würde mich sehr freuen, denn ein Hexenwerk ist es eigentlich doch nicht und auch kein „Färben für Arme“.

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Nur Schwarzmalerei braucht keine Farbe. Ich treibe es bunt.

Farbe soll in die Wolle

Farbe soll in meine Wolle.  Das heißt für die nächste Zeit und für das nächste Projekt: Ich treibe es bunt.
Da ich mit Naturmaterialien färbe, ist der Materialeinsatz für meine kleine „Schönfärberei“ nicht besonders hoch. Dass ich mir Färberkrapp im Garten ziehen darf, darüber verhandele ich noch. Sonst müsste ich mir das Wurzelwerk irgendwann kaufen.

Eines braucht man aber immer: Geduld und Zeit. Nein, so hoch ist der Zeitaufwand gar nicht. Wenn das Färbegut über Nacht im Topf abkühlen sollte, dann stehe ich ja nicht daneben. Das Färbeergebnis hat man aber manchmal erst nach Tagen. Schnelle Ergebnisse gibt es kaum. Aber warum sollte man sich hetzen lassen?
Das ist auch gut so, denn man kann in aller Ruhe beobachten, was durch die unterschiedlichen Techniken mit der Wolle passiert. Und das finde ich spannend.

Alles, was ich in meiner Hexenküche treibe, dokumentiere ich. Ich beschreibe und mache Fotos. Was aus dem ganzen Material über das Färben wird, weiß ich noch nicht so genau. Zu der Färbung mit Birkenblättern werde ich aber noch eine Anleitung schreiben. Das bin ich all denen schuldig, die ich mit Blätter sammeln verrückt gemacht habe. Und das habe ich wirklich. 🙂

Was habe ich also heute gemacht?

Vorbereitungen


Beizen für gute Farbe

Es ist gut, die Wolle vor dem Beizen und Färben einzuweichen. Das nimmt die Luftblasen heraus und sorgt für ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Ich habe also die zu färbende Wolle eingeweicht und für die Beize das Alaun (Kaliumsulfat) abgewogen. Schafwolle nimmt Farbe besser und dauerhaft an, wenn man sie vorher beizt, also die Oberfläche vorbereitet, aufnahmebereit macht. Man rechnet so mit 15 Gramm Alaun pro 100 g Wolle.

Alaun auflösen und erwärmen

Wolle beizen für bessere Aufnahme von Farbe

Das Alaun habe ich in Wasser aufgelöst und langsam erhitzt. Die nun klare Brühe habe ich in das Wasser gegeben, in dem die Wolle gebeizt werden soll.

die Wolle kommt in die Beize

Nun kommt die Wolle in die Beize. Sie sollte locker im Bad liegen.
Langsam erhitze ich das Wasser mit Alaun und Wolle. Bewegt wird die Wolle so wenig wie möglich, weil Wärme und Reibung unweigerlich zum Filzen führen. Und das will ich ja gerade nicht.

die Temperatur wird ständig kontrolliert

Es dauert ein Weilchen, bis die Brühe in dem großen Topf sich erhitzt.
Ich halte dann die Temperatur immer kurz vor dem Siedepunkt, überwache das mit einem Braten-Thermometer. Eine Stunde lasse ich die Wolle bei ungefähr 96 ° Celsius in der Beize ziehen. Nach einer Stunde nehme ich den Topf von der Kochplatte. Ich lasse jetzt die Wolle mit der Beize langsam abkühlen. Krasse Temperaturunterschiede mag Wolle nicht. Es ist noch ein Faktor, der sie verfilzen lässt.

Farbbad aus Birkenblättern vorbereiten

Birkenblätter im Färbesack

In der Zwischenzeit können sich auch die Birkenblätter vorbereiten, ihre Farbe abzugeben. Ich habe sie in einen Färbesack gesteckt und eingeweicht. Damit alles schön im Wasser bleibt, habe ich noch eine Schüssel obenauf gelegt, so wie meine Oma das mit dem Kraut im Sauerkrauttopf gemacht hat. Nach einem Weilchen sieht man schon, dass sich das Wasser verfärbt.

So, das war es für heute. Alles ruht, morgen geht es weiter und ich hoffe, dass ich dann Farbe zeigen kann. Und wenn mein Plan aufgeht, dann gibt es eine kleine Überraschung. Mal sehen, denn ihr wisst ja: Ist der Plan auch gut gelungen, er verträgt auch Änderungen. 

PS: Rosablühende Hortensien werden blau, wenn man Alaun der Blumenerde zusetzt. 

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Ich färbe. Zuerst einmal mit Birkenblättern.

kardieren

Ich lese gerade in einem geliehenem Buch, „Textilfärben für jedermann“ von Barbara Bräuer. Ich mag die alten Bücher vom Fachbuchverlag Leipzig sehr gern, weil da wirklich geballtes Wissen, gut aufbereitet und klar strukturiert, aufgeschrieben steht. Seit einiger Zeit war es angedacht, jetzt ist es beschlossen: Ich färbe.

Mich interessieren besonders die Abschnitte, in denen es um das Färben mit Naturmaterialien geht. Das Färbegut sind Wolle, Baumwolle und Seide und gefärbt wird vor allem mit Pflanzen und Früchten, wie sie eben bei uns in Mitteleuropa so wachsen.

Mit meiner Sammelwut an Birkenblättern habe ich schon einige Freunde verrückt gemacht. Natürlich räumt man keinen Baum ab, nimmt nur einige wenige Blätter. Und so kann es dauern, bis die notwendige Menge zusammen ist.
Gestern klingelte meine ehemalige Nachbarin vom Dörfchen bei mir. Sie brachte mir einen Tüte voll getrockneter Birkenblätter. Ich glaube, das gibt es nicht oft, dass der Maibaum abgepflückt wird, ehe er abtransportiert werden darf. Beate war für mich auch sammeln, in der Pfalz. Ich glaube, das wird ein richtig guter „Einheitsbrei“.

Erstaunlich, das Färben ist eines der ältesten Gewerbe und so wie das vor vielen, vielen Jahren gemacht wurde, funktioniert das immer noch. Ich werde das auch wieder so machen, in Ruhe und mit Bedacht und ohne giftige Chemie. Ich färbe meine selbstgesponnene Wolle, aber auch mal Flächen.
Anfangen werde ich mit den Birkenblättern. Damit kann man schon viel machen und auch das Farbergebnis unterschiedlich beeinflussen, durch Beizen oder Zugabe von Eisensulfat z.B., gezieltes Tauchen im Färbebad oder durch Abbinden eines Teils des Materials.
Ich schätze, dass ich schon irgendwann noch bei vergorenem Färberwaid ankommen werde, aber wahrscheinlich erst im Herbst, wenn in der Gartenanlage kaum mehr einer ist. (Die Leipziger Färberstraße war im Mittelalter auch außerhalb der Stadtmauern.)

Spannend ist das.
Wenn ich werkele, wenn ich färbe, dann stelle ich mir das Leben anno dunnemals vor. Und ein ganz klein bisschen ist es, als wäre ich genau mittendrin. Vielleicht sollte ich das aufschreiben, was ich empfinde, mir vorstelle, höre und rieche. Interessant ist, dass bestimmte Prozesse beim Färben überall fast gleich abliefen. Wie ähnlich wir uns doch sind. Auch wenn wir an unterschiedlichen Orten wohnen.
Nur ist es jetzt so, dass manche traditionelles Handwerk längt vergessen haben und andere immer noch davon leben müssen. Eine Ahnung beschleicht mich, dass das nicht gut gehen kann.

Meine Wolle, die ich für ein besonderes Projekt brauche, ist mir zu dick geraten. Also spinne ich mal Dünnere, damit ich wirklich bald sagen kann: So, ich färbe und bin mal wieder für ein Weilchen weg.

Ich färbe meine gewaschene und kardierte Wolle
PS: Meine Bienchenwiese im Balkonkasten fängt an zu blühen und siehe da, ich bekomme Dinner-Gäste.

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Ich habe im Volkskundemuseum Wyhra den Goldesel getroffen.

Frühlingsfest im Volkskundemuseum Wyhra

Nein, den Eurojackpot habe ich nicht gewonnen, aber gestern jede Menge schöner Eindrücke. Ich war zum märchenhaften Frühlingsfest im Volkskundemuseum Wyhra. Und, ich habe den Goldesel getroffen.

die Ruhe vor dem Fest

Meine Freundin konnte mich nach Wyhra fahren, so dass ich mein altes Märchen-Spinnrad mitnehmen konnte. Der bloße Anblick des Rades erinnert schon an Frau Holle oder das Rumpelstilzchen. Noch ist Ruhe im Hof und ich konnte demnach gemächlich anspinnen. Das alte Rad hat den Transport gut überstanden. Überhaupt fasziniert es mich immer wieder, denn da ist nichts geklebt oder geschraubt und hält gleichwohl schon seit hundert Jahren. Zu gerne wüsste ich etwas über die Geschichte des Rades.

Auf Wyhra hatte ich mich die ganze Zeit schon gefreut. Ich bin gern dort, in dem schönen Bauernhof und bei den freundlichen Museumsmitarbeitern. Es riecht nach Gras, blühendem Holunder und auch ein Stallgeruch ist immer noch in den alten Stallgebäuden wahrnehmbar.

Vor den Ställen steht eine alte Holzbank, die wahrscheinlich genau so viele Jahre auf dem Buckel hat wie mein altes Spinnrad.
Manchmal, in ruhigen Minuten, stelle ich mir vor, wie ich auf einem solchen Hof leben müsste und abends, nach getaner Arbeit auf genau dieser Bank in der Abendsonne sitze. (Bänke vor den Häusern fehlen mir hingegen in der Stadt.)
Kein Handy klingelt. Kein Fernseher drängelt einem auf, über was man gerade mal nachzudenken hat, oder auch eben nicht. Die wärmende Sonne, die Gerüche, den Flug der Schwalben, die zum Füttern ihrer Jungen geschickt in die Scheune fliegen, die ganze Fülle des Frühlings kann man ungefiltert und in vollen Zügen aufnehmen. In solchen Momenten wird mir so richtig deutlich, welcher Reizüberflutung wir doch mithin ausgesetzt sind.

Ich habe den Goldesel getroffenUnd was war nun mit dem Goldesel?
Um Märchen ging es bei dem Frühlingsfest. Der Froschkönig saß auf dem Brunnen, der Wolf lag im Bauernbett und im Hof konnte man den Goldesel treffen. Das Eselmädchen und und ich freundeten uns gleich an, auch wenn es sich herausstellte, dass es doch kein Goldesel war. Und als der Hausmeister mir dann auch noch nebenbei Katzenkinder in der Scheune zeigte, war ich ganz hin und weg.

Es war wieder schön in Wyhra. Die Kinder waren freundlich und aufgeschlossen, die meisten zumindest. Und wieder waren es die Jungs, die einen guten Faden spannen.
Eine Museumsmitarbeiterin, die im Laufe der Zeit schon eine gute Freundin für mich geworden ist, hat mir ihr Buch über Färben mit Naturmaterialien geliehen. Inzwischen schmökere ich darin fleißig, finde es sehr interessant und plane schon mal das nächste Wollprojekt. Na dann! Gehen wir das Leben eben mal ganz bunt an.

Fotos: D. Klauss

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Mein Märchenspinnrad und ich gehen morgen Spinnradgeschichten erzählen.

diese Wolle wird morgen am Märchenspinnrad versponnen

Ich packe mal wieder die Kiepe. Morgen ist Frühlingsfest im Volkskundemuseum Wyhra. Alles steht unter dem Motto Märchen. Den Backofen gibt es dort, einen Brunnen, einen Uhrkasten mit Geislein und einen Wolf mit Omas Nachthaube im Bauernbett. Und ich? Ich werde an meinem Märchenspinnrad sitzen und erzählen, Spinnradgeschichten und Märchen.

mein neuer Rock und eine SchützeMein „altes“ Kostüm mit Unter- und Überkleid aus schwerem Leinen wäre mir morgen ganz sicher zu warm geworden. Damit habe ich schon im Winter in der Scheune gesessen, aber bei 28 Grad Celsius im Hof ist es bestimmt nicht toll. Dementsprechend hatte ich mir einen neuen Rock und eine Schürze bestellt in einem Mittelaltershop. „Battle Merchant“ hat auch zu meinem Glück ganz schnell geliefert, so dass ich auch wirklich mit Kostüm am Spinnrad sitzen kann.

Allerdings war mir Zwerg der Rock mal wieder zu lang. Wie immer. Also habe ich heute genäht und genäht und genäht. Ich habe keine Nähmaschine, also musste ich zu Nadel und Faden greifen. Ich dachte schon, dass ich nie zum Ende oder wieder zum Anfang kommen könnte.
„Du wolltest ja unbedingt so einen weiten Rock haben“, meinte das Töchterchen.
Ja, wollte ich und biss die Zähne zusammen. Jetzt passt alles.

Das Töchterchen hat mir noch eine Gewandnadel geschenkt. Sie ist aus Knochen und passt prima zu meinem Gestrick. Nun kann ich das „Ding“ zum Strickmaschen stilllegen wieder in den Stricknadelkorb verschwinden lassen. Wisst ihr, ein bisschen bedauere ich es, dass es warm ist. Zu gerne hätte ich mein Schultertuch ausgeführt. Aus der Wolle, die ich von lieben Schafhaltern aus Mügeln geschenkt bekommen hatte, ist etwas ganz Besonderes geworden. Spätestens im Herbst werde ich das Tuch brauchen. Seine Zeit kommt noch.

Vielen Dank, Familie S., für die schöne Wolle im Vlies spinnen. Es war eine Freude,sie zu verspinnen.

Leineschafwolle Ach ja, Wolle.
Mit Beate Neufeld (sie schreibt hier gleichfalls darüber) und einer Freundin hatte ich ja vorige Woche Wolle von den Leineschafen geholt. Ach, war die dreckig. Wenn man die geschorene Wolle erstmal durch den Stall zieht, wird sie zum Wischmop und sammelt alles, wirklich alles auf, was im Weg liegt. Je feiner die Wolle, um so besser der Mop.
Vieles musste ich aussortieren, weil das keiner wieder sauber bekommen hätte. Eine Probe, die ich gewaschen hatte, zeigte allerdings eine blütenweiße, schone Wolle. Also hab ich mich ran gewagt an den Waschbottich. Beim Versuch, die Wolle sauber zu bekommen, musste ich mir eine neue Technologie einfallen lassen: zupfen und auslesen, waschen, wieder zupfen, kardieren. Ich habe fast jede Faser im Wasser ausgestrichen. Ungeachtet dessen: Es hat sich gelohnt.

Einen kleinen Teil der Wolle nehme ich morgen mit nach Wyhra und jeder kann probieren, einen Faden völlig ohne Hilfmittel zu spinnen. Geht nicht? Euja, das geht, sogar ohne Märchenspinnrad.
Ich freue mich darauf.

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