Mein weißes Gold und anderes Schönes. Loblied auf Schafwolle.

mein Weißes Gold - Wolle von den Leineschafen

In den letzten Tagen sind mir zwei dramatische Ereignisse aus meinem Bekanntenkreis zu Ohren gekommen. Da haben sich Lebensumstände krass geändert und die, die es betraf kamen damit überhaupt nicht zurecht. Das eine endete „nur“ mit einem Haufen materieller Verluste, das andere aber mit dem Tod. Das lässt mich immer nicht gleich wieder los. Dann aber empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit, dass ich doch etwas härter verpackt zu sein scheine. Und ich habe ja immer noch mein weißes Gold.

Warum bloß ziehen sich Menschen eher zurück als dass sie sich öffnen, reden, sich helfen lassen? Muss jeder alles alleine schaffen? Warum gibt es so wenige Gemeinschaften, Genossenschaften, was weiß ich? Warum ist so viel Schweigen?
Ich habe viele Fragen und viel zu wenige Antworten.

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Zottelgarn. Im Spinnstübchen wird probiert.

Zottelgarn wird gesponnen

Es ist doch gar nicht so schlecht, dass es nicht so sehr kalt ist. Ich muss mein Spinnrad nicht mehr dauernd hin und her schleppen. Lesen im neuen Buch, Ideen aushecken, zum Spinnrad flitzen, probieren. Zottelgarn zum Beispiel.

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Eisläufer in der Sonne. Der Schönauer Park im Februar.

Esläufer auf dem Angelteich im Schönauer Park

Heute war ich in meinem Schönauer Park, habe die Sonne genossen und Eisläufer beobachtet. Eisläufer? Ja, wirklich.

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Käffchen, Spinnstube und Freude zwischen Buchdeckeln.

Käffchen, Spinnstube und Freude zwischen Buchdeckeln.

Na klar! Spinnstube, schon wieder. Aber fangen wir mal mal mit dem Buchdeckeln an.
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Geschichtenschreiberei, Wollgewusel, Leineschafe und die Gudruns.

aus der Wolle der Leineschafe

Heute geht es mal in meinem Blogbeitrag drunter und drüber. Eine Geschichte spielt eine Rolle, die Wolle der Leineschafe, die Färöer Inseln und zwei Gudruns, vor denen ich Hochachtung habe.
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Nebenher-Gedanken. Nicht alles können die Jungen und Schönen.

Stricken und Nebenhergedanken: die Jungen und Schönen können nicht alles und nicht alles alleine

Ach, wie hat mich der Jugendwahn der Neuzeit immer aufgeregt, aber was soll’s.
Mich ärgert es, wenn Junge und Alte nicht mehr zusammenkommen, die Alten auf die Jungen schimpfen und auf ihre Art, sich mit ihrer Gesellschaft auseinander zu setzen und die Jungen oft nur ein müdes Lächeln haben, wenn man als Älterer etwas zu sagen hat, sich einbringen will. Wie oft habe ich mich vor solchen Überheblichkeiten schon zurückgezogen. Wir sollten dringend nach Gemeinsamkeiten suchen und die auch nutzen, denn die Jungen und Schönen können nicht alles und nicht alles alleine.

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Sehnsucht nach guten Worten und Freundlichkeit.

Sehnsucht nach guten Worten und Freundlichkeit und nach Frühling

Im letzten Beitrag hatte ich die schwedische Schülerin und Umweltschützerin Greta Thunberg erwähnt. Ich habe große Hochachtung vor dem, was sie tut. Dass sie aber jetzt im Netz mit üblen Kommentaren attackiert wird, das finde ich schlimm und auch nicht hinnehmbar. Ich habe Sehnsucht nach guten Worten und Freundlichkeit, gerade jetzt um so mehr.

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Wolle vom Schäfer um die Ecke. Ein winziger Umweltbeitrag.

Ein winziger Umweltbeitrag: Gestricktes aus Wolle

Die Welt dreht sich auch ohne mich weiter.
Zu der Erkenntnis bin ich die Tage gekommen und es hat mich nicht beunruhigt. Ich lebe ruhiger, seit ich zwar nicht alles ignoriere, aber vieles ausblende. Ich habe Zeit, mich um mein eigenes „Fortkommen“ zu kümmern und darüber hinaus nachzudenken, welchen Beitrag ich leisten kann, damit unsere Welt nicht immer dreckiger, giftiger und unwohnlicher wird. Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg hat mich sehr beeindruckt. Schon ein winziger Umweltbeitrag ist besser als keiner. Und bei mir geht es mal wieder um (na?) Wolle.

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Nächstes Wollprojekt und Anwandlungen zum Schnurren wie eine Katze.

Es wird Zeit, mein nächstes Wollprojekt zu planen.
Die Sonne scheint mir auf die Füße. Ich sitze in meinem Sessel und habe gerade beschlossen, so lange nicht aufzustehen, wie die Sonne mich wärmt. Meine Hose ist voller Wollfusseln, weil ich die Wolle einfach stehen und liegen lassen habe. Na und? Wäre ich eine Katze, wurde ich jetzt schnurren.

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Die Mundart meiner Kindheit. De Altenborger Sprooche.

die Altenburger Mundart

Braucht es die Mundart? Ist das das Fühlen von Heimat? Ist man doch mehr als man denkt mit der Scholle verbunden, auf der man aufgewachsen ist?
Manchmal dachte ich, dass es egal ist, wo man wohnt, weil man sich überall einfügen und wohlfühlen kann. Irgendwie stimmt das ja auch, aber dann wird einen recht sonderbar zumute, wenn Gerüche, Sehenswertes, Laute auftauchen, die man mit der eigenen Kindheit und Jugend verbindet.

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