Nein, überrascht bin ich nicht. Und nun?

Es hat mich nicht überrascht, als ich die Wahlergebnisse heute durchsehen konnte. Die letzten Wochen habe ich viel mit Menschen gesprochen und ihnen zugehört. Viel Unzufriedenheit gibt es, viele wollen kein „Weiter so“ und nicht wenige haben resigniert. Das hat sich über viele Jahre zusammengebraut. Und nun?

Ich habe meine Werte und werde die auch behalten. Darüber reden werde ich und darüber schreiben vielleicht ab und an. Zurückziehen allerdings werde ich mich nicht, auch wenn manche Meinung nicht meine ist.

In den letzten Jahren musste ich viel an meinen Großvater denken. Wie hat er, als sehr engagierter Mensch, die Situation in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelöst. Vielleicht schreibe ich mal ein fiktives Interview mit ihm auf. Mein Opa ist mein großes Vorbild und sein Handeln ist ein Leitfaden für mich.
Nein, ich bin nicht überrascht, werde aber auch heute nichts mehr dazu schreiben. Das ändert nichts mehr.

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Einen ganz kleinen, freundlichen Zusatz habe ich noch: Wir sind jetzt Igeleltern und helfen zwei Halbwüchsigen, über die Runden zu kommen. Schade, dass man die beiden nur in der Dämmerung sieht und das auch noch halb unter der Treppe mit der Nase in der Futterschüssel.
Zu Weihnachten wünsche ich mir ein Igelhaus.
Mal sehen, ob ich mal ein besseres Foto hin bekomme. Heute sagen wir mal so: „Sie bemühte sich.“

Zwei Igelkinder als erfreundlicher Zusatz zum Beitrag über: "Es überrascht mich nicht".

Wendezeit

eine Biografie

Sie gilt als Grand Dame des Jazz hier im Osten – Uschi Brüning.
Als Studentin erlebte ich sie in einem Konzert in der Moritzbastei in Leipzig. Ihre Art gefiel mir, wie sie sang und wie sie mit den begleitenden Musikern zusammen wirkte. Wie ein Flirt war das! Der Song „Hochzeitsnacht“ zum Beispiel hatte Kultcharakter. Uschi Brüning begleitete mich mit ihren Liedern, bis, ja bis zur Wendezeit. Unser beider Leben änderte sich schlagartig.

Nein, darüber schreibe ich hier nichts. Das ist mir schon einmal gar nicht gut bekommen. Seit dem habe ich mit mehr oder minder gutem Erfolg versucht zu verdrängen.

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Das zweite Buch von Marianne Finze: Katzenglück im Doppelpack.

Es ist schon das zweite Buch, welches ich von ihr lese. Und mir gefällt es noch besser als das Erste. Es stimmt: Ohne Katzen geht bei Marianne Finze, uns Bloggern und Bloggerinnen bekannt als Silberdistel, wirklich nichts. Wenn sich einmal „diese samtigen Herzensbrecher“ in unser Leben geschlichen haben, werden wir sie nicht mehr los. Das Buch beginnt damit, dass wieder zwei Fellchen bei Marianne und ihrem Mann eingezogen waren. Und die brachten Leben ins Haus mit ihrem Lebensmut und ihrer Sehnsucht nach Abenteuern. Kein Wunder, dass es viele schöne Geschichten zu erzählen gibt.

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Gedanken über Frauenrechte: Freiheit, Gleichheit, Menschlichkeit

Frauenbewegung im 19. Jh in Leipzig

1865 gründete Louise Otto-Peters zusammen mit Auguste Schmidt, Ottilie von Steyber und Henriette Goldschmidt den Leipziger Frauenbildungsverein. Außerdem berief sie noch Im gleichen Jahr berief sie die erste deutsche Frauenkonferenz nach Leipzig und wurde Mitbegründerin des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins.
Leipzig gilt als Wiege der deutschen Frauenbewegung im 19. Jahrhundert. Gerade am heutigen Tag ist es mir ein Bedürfnis, diese Frauen zu erwähnen und ihren Beitrag für Frauenrechte.

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Wer ist schon gern im Krankenhaus?

In Dankbarkeit an das Elisabeth Krankenhaus in Leipzig

Ins Krankenhaus geht wahrscheinlich niemand gern. Ich bin hingeschlichen, voller Angst, manchmal mit schon Panikanfällen. Über den Grund will ich nichts schreiben. Notwendig war es, dass ich dort einrückte.

Ich habe mich für das Elisabeth Krankenhaus entschieden, weil es einen guten Ruf hat, weil man sich dort spezialisiert hat auf das, womit ich angeschlichen kam und weil ich nicht wieder in die Klinik wollte, wo anno dunnemals alles schief gegangen war, was schief gehen konnte.

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Mutmachend

Heute sind an vielen Orten in Deutschland Demos für Demokratie. Gut finde ich das, und mutmachend. Eine zeitlang hatte ich das Gefühl, dass es es schon wiedermal zu spät ist und der rechte Haufen gewinnt.

Freunde, Familienmitglieder, Bekannte gehen heute zur Demo, in Leipzig aber auch in Berlin. Ich kann nicht mit. Mit dem Rollstuhl in einer wogenden Menschenmasse halte ich es nicht aus, Am Rand stehen will ich auch nicht in der Kälte. Mein Rheuma beutelt mich gerade wieder arg.

Es waren viele Menschen unterwegs, lese ich gerade. Auch das ist mutmachend. Ich habe Bilder gesehen. Alte und Junge waren da und Menschen verschiedener Organisationen und aus Vereinen. Der Zusammenhalt tat gut zu sehen.
Auch in Leipzig gab es eine große Demo. Aber das überrascht ich nicht. Leipzig ist schon immer weltoffen gewesen und die, die am Lautesten brüllen, dass sie das Volk sind, sind es eben nicht.
Ich bin froh in dieser Stadt zu leben.

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Auf Wiedersehen

Auf Wiedersehen. Es war schön mit dir. Besonders an den trüben Tagen, an denen es nicht richtig hell wurde, hat dein Licht für eine zauberhafte Stimmung gesorgt. Jetzt ist der Schmuck ab und der Glanz vorbei. Du darfst dich jetzt ausruhen bis zum 24. Dezember, wenn meine Tochter und Herr E. dich wieder erstrahlen lassen.

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Ein Jahr geht zu Ende

Weihnachten ist vorbei. Es war sehr schön mit meinen Kindern. Meine Tochter ist schon lange wieder an der Nordsee und mein Sohn reist morgen ab. Dann wird es wieder still bei uns und ich freue mich schon auf das nächste Mal im nächsten Jahr.
Noch einige Tag, dann ist das Jahr zu Ende.

Winterhimmel. Ein Jahr geht zu Ende
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Ich probier’s mal mit Gemütlichkeit.

Auch bei uns liegt jetzt ein bisschen Schnee. Der Wacholder vor dem Balkon hat ein Schneemützchen bekommen. Als es noch warm war, hat mir Herr E. einige Spitzen von dem Wacholder vor dem Haus mitgebracht. Die habe ich getrocknet und in ein Gläschen gefüllt. Und genau die Wacholderspitzen brauchte ich jetzt dringend für ein bisschen Gemütlichkeit. Mir ging es nicht gut.

der Wacholder vor dem Haus wird efür ein bisschen Gemütlichkeit sorgen.
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